Auferstehung, Gericht und ewiges Leben.
und weint, sondern in dem höchsten Licht schauet Gottes Angesicht!
3. Komm doch, führe mich mit Freuden aus der Fremde hartem Stand; hol mich heim nach vielen Leiden in das rechte Vaterland, wo dein Lebenswasser quillt, das den Durst auf ewig stillt.
4. O der auserwählten Stätte, o der Wohnung voller Zier! Ach, daß ich doch Flügel hätte, mich zu schwingen bald von hier nach der neuerbauten Stadt, welche Gott zur Sonne hat!
5. Soll ich aber länger bleiben auf dem ungestümen Meer, wo mich Sturm und Wellen treiben durch so mancherlei Beschwer, ach, so laß in Kreuz und Pein Hoffnung meinen Anker seyn.
6. Laß dein Angesicht nur winken, so ist Wind und Meer gestillt. Christi Schifflein kann nicht sinken, wär das Meer auch noch so wild; obgleich Mast und Segel bricht, läßt doch Gott die Seinen nicht.
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mit weißem Kleide, das bestäubet keine Zeit und veraltet nimmer= mehr? Wo sind diese kommen her?
4. Es sind die, so wohl gerungen für des großen Gottes Ehr, haben Welt und Tod bezwungen, folgend nicht dem sündgen Heer, die erlanget auf den Krieg durch des Lammes Blut den Sieg.
5. Es sind die, so viel erlitten Trübsal, Schmerzen, Angst und Noth, im Gebet auch oft gestritten mit dem hochgelobten Gott. Nun hat dieser Kampf ein End; Gott hat all ihr Leid gewendt.
6. Es sind Zweige eines Stammes, der uns Huld und Heil gebracht; haben in dem Blut des Lammes ihre Kleider hell gemacht; sind geschmückt mit Heiligkeit, prangen nun im Ehrenkleid.
7. Es sind die, so stets erschienen hier als Priester vor dem Herrn, Tag und Nacht bereit zu dienen, Leib und Seel geopfert gern; nunmehr stehn sie all herum vor dem Stuhl im Heiligthum.
8. Dahin streck auch ich die Hände, o Herr Jesu, zu dir aus; mein Gebet ich zu dir wende, weil ich noch in deinem Haus hier auf Erden steh im Streit; treibe, Herr,
die Feinde weit.
Nach Friedr. Conrad Hiller,
aus dem Württemberger Gesangbuch.
Mel. Unser Herrscher, unser 2c.
647. Wer sind die vor Gottes Throne? was ist das für eine Schaar? träget jeder eine Krone, glänzen wie die Sterne klar; Halleluja singen all, loben Gott mit hohem Schall.
2. Wer sind die, so Palmen tragen wie ein Sieger in der Hand, wann er seinen Feind geschlagen, hingestrecket in den Sand? Welcher Streit und welcher Krieg hat gezeuget diesen Sieg?
3. Wer sind die in reiner Seide, welche ist Gerechtigkeit, angethan
9. Hilf mir in dem Kampfe siegen wider Sünde, Höll und Welt; laß mich nicht darnieder liegen, wenn ein Sturm mich überfällt. Führe mich aus aller Noth, Herr, mein Fels, mein treuer Gott!
10. Daß mein Theil sey bei den Frommen, welche, Herr, dir ähnlich sind, daß auch in der Noth entnommen, als dein dir getreues Kind dann genahet zu dem Thron, nehme den verheißnen Lohn.


