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Evangelisches Gesangbuch für die Gemeinden der evangelischen Kirche Aug. Conf. in Oberösterreich und Obersteiermark
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Auferstehung, Gericht und ewiges Leben.

der Sinn, der Mund von Lob und Preis. Das Halleluja reine man fingt in Heiligkeit, das Hosianna feine ohn End in Ewigkeit,

8. Mit Jubelklang, mit Instru­menten schön auf Chören ohne Zahl, daß von dem Schall und lieb­lichen Getön sich regt der Freuden­saal, mit hunderttausend Zungen, mit Stimmen noch vielmehr, wie von Anfang gesungen das große Himmelsheer.

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ben; keine Welt soll mehr von dir mich treiben.

7. Deine Gnadenthür steht Al­len offen, die auf dich in diesem Le­ben hoffen; die ohn dich sterben, müssen dort mit Leib und Seel verderben.

Joh. Matth. Meyfart, geb. 1590, 1642.

Mel. O wie selig seyd zc.

636.

wie mögen wir doch unser Leben so der Welt und ihrer Lust ergeben, und uns selbst schei­den von der Frommen Nuh und tausend Freuden?

2. Müssen wir nicht auch nach kurzen Jahren zu den Todten in die Grube fahren? Es wird ge­schehen, daß ein Jeder seinen Lohn soll sehen.

3. Wenn die Welt ihr Ende nun genommen, und der Richter wird vom Himmel kommen, der wird entdecken alles, was wir mein­ten zu verstecken.

8. Darum schließ ich mich in deine Wunden, da ich meinen Sün­den Nath gefunden; dein Kreuz und Leiden führet mich zu wahren Himmelsfreuden.

Heinr. Albert, geb. 1604, 1668.

4. O was wird er für ein Ur­theil fällen, wenn er unser Thun wird vor sich stellen, wenn er wird finden, wie wir hie gelebt in lauter

Sünden?

Eigne Melodie.

637.Dwie selig jeyd ihr doch, ihr Frommen, die ihr durch den Tod zu1 Gott gekommen! Ihr seyd entgangen aller Noth, die uns noch hält gefangen.

5. O Herr Christe, wollest mei­ner schonen, und mir Sünder nach Verdienst nicht lohnen! Ich will verlassen alle Welt und ihre Lüste baffen.

2. Muß man hier doch wie im Kerker leben, da nur Sorge, Furcht und Schrecken schweben; was wir hier kennen, ist nur Müh und Her­zeleid zu nennen.

6. Forthin soll mein Leben dir zu Ehren nimmer sich von deinem Wort abkehren. Dein will ich blei­

Desterr. Gesgbch.

3. Ihr hingegen ruht in eurer Kammer, sicher und befreit von al­lem Jammer. Kein Kreuz und Lei­den ist euch hinderlich in euren Freuden.

4. Christus wischet ab euch alle Thränen; habt das schon, wornach wir uns erst sehnen; euch wird ge­sungen, was durch Keines Ohr all­hie gedrungen.

5. Ach, wer wollte denn nicht ger­ne sterben und den Himmel für die Welt ererben? Wer wollt hie blei­ben, sich den Jammer länger lassen treiben?

6. Komm, o Christe, komm, uns auszuspannen; lös uns auf und führ uns bald von dannen! Bei 23