Auferstehung, Gericht und ewiges Leben.
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und mach uns bald in Gnaden los von allem llebcl. Amen!
Barth. Ringwaldt, geb. 1530, 1598.
Eigne Melodie.
634. Wachet auf, ruft uns die Stimme der Wächter sehr hoch auf der Zinne; wach auf, du Stadt Jerusalem! Mitternacht heißt diese Stunde; sie rufen uns mit hellem Munde: wo seyd ihr klugen Jungfrauen? Wohlauf, der Bräutgam kömmt! steht auf, die Lampen nehmt! Halleluja! Macht euch bereit zu der Hochzeit; ihr müsset ihm entgegen gehn.
2. Zion hört die Wächter singen; das Herz thut ihr vor Freuden springen; sie wachet und steht eilend auf. Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig, von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig; ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. Nun komm, du werthe Kron, Herr Jesu, Gottes Sohn! Hosianna! Wir folgen all zum Freudensaal und halten mit das Abendmahl.
3. Gloria sey dir gesungen mit Menschen und mit Engelzungen, mit Harfen und mitCymbeln schön. Von zwölf Perlen sind die Thore an deiner Stadt; wir stehn im Chore der Engel hoch um deinen Thron. Kein Aug hat je gespürt, tein Ohr hat je gehört solche Freude. Des jauchzen wir und singen dir das Halleluja für und für.
Bhil. Nicolai, geb. 1556,+ 1608.
Eigne Melodie.
635. Jerusalem, du hochge
baute Stadt, wollt Gott, ich wär in dir; mein sehnlich Herz so groß Verlangen hat und ist nicht mehr
bei mir. Weit über Berg und Thale, weit über blaches Feld schwingt es sich über alle und eilt aus dieser Welt.
2. O schöner Tag und du viel schönste Stund, wann wirst du kommen schier, da ich mit Lust, mit freiem Freudenmund die Seele geb von mir in Gottes trene Hände zum auserwählten Pfand, daß sie mit Heil anlände in jenem Vaterland?
3. Jm Augenblick wird sie erheben sich bis an das Firmament, wenn sie verläßt so sanft so wunderlich die Stätt der Element, fährt auf Eliä Wagen mit großer Engelschaar, die sie in Händen tragen, umgeben ganz und gar.
4. Ehrenburg, sey nun gegrüßet mir, thu auf die Gnadenpfort, wie große Zeit hat mich verlangt nach dir, eh ich bin kommen fort aus jenem bösen Leben, aus jener Nichtigkeit, und mir Gott hat gegeben das Erb der Ewigkeit.
5. Was für ein Volk, was für ein edle Schaar kommt dort gezogen schon? Was auf der Erd von Auserwählten war, seh ich, die beste Kron, die Jesus mir, der Herre, entgegen hat gesandt, da ich noch war so ferne in meinem Thränenland;
6. Propheten groß und Patriarchen hoch, auch Christen insgemein, die weiland dort trugen des Kreuzes Joch und der Tyrannen Pein, schau ich in Ehren schweben, in Freiheit überall, mit Klarheit Strahl. hell umgeben, mit sonnenlichtem
7. Wann dann zuletzt ich angelanget bin im schönen Paradeis, von höchster Freud erfüllet wird


