Vom
nichts, wie gar nichts gegen sie ist doch ein Augenblick voll Müh! ( hr. F. Gellert, geb. 1715,+ 1769.
Tode.
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Erndtetag, wird er ein neues Leben auch meinem Staube geben, der tief im Tode lag.
Mel. Aus meines Herzens 2c.
7. Dir bleib ich, Herr, ergeben, dir, großerLebensfürst; der du mich
628* Der lepte meiner Tage einst zum Leben, zum Himmel füh
ren wirst. Ich harre dieser Zeit getren in deinem Bunde, ich freue mich der Stunde, die ewig mich befreit.
8. Dann geh ich frei von Kummer, des Todes dunkle Bahn, mir bricht nach kurzem Schlummer ein ewger Morgen an. Heil mir! er ist nicht fern. Der letzte meiner Tage, er kommt und meine Klage wird Lobgesang dem Herrn!
B. Münter, geb. 1735, † 1793.
ist mir vielleicht nicht fern, o dann wird meine Klage ein Lobgesang dem Herrn! Vollbracht ist dann mein Lauf, ich trete hin zum Throne, und Gott setzt mir die krone der Ueberwinder auf.
2. Für seines Reiches Erben hat Jesus mich erklärt, was fürcht ich mich zu sterben, wie er mich sterben lehrt? Mir ist der Tod Gewinn. Damit ich selig werde, entschwing ich mich der Erde, der ich versöhnet bin.
3. Nicht mich, nur meine Bür
de, verschließt die finstre Gruft, mich hebt zu höhrer Würde mein Bater, der mich ruft. Sein Bote heißet: Tod! Fr, furchtbar nur den Sündern, willkommen Gottes Kindern, führt mich hinauf zu Gott.
4. Jch, der Gefahr entrounen, geh aus dem Kampf hervor, hoch über alle Sonnen hebt mich mein Glaub empor. Da tret ich in die Reihn der Engel, meiner Brüder, in ihre hohen Lieder stimmt mein Triumphlied ein.
Mel. Wer nur den lieben Gott ze.
629* Jezt leb ich, ob ich morgen lebe, ob diesen Abend? weiß ich nicht. Wohl mir, wenn ich mich Gott ergebe, dann kenn und thu ich meine Pflicht, dann bin ich durch des Geistes Kraft bereit zu meiner Nechenschaft.
5. Gottschaut von seinem Throne mit Huld auf mich herab, bem er in seinem Sohne das Recht der Kindschaft gab. Jch darf zu ihm mich nahn, für meinen Kampf auf Erden von ihm gekrönt zu werden, sein Kleinod zu empfahn.
6. Die Leiber seiner Frommen sind Saat, von ihm gesät. Die Freudenzeit wird kommen, da reif die Erndte steht. Alsdann am
2. Am Morgen blüht und glänzt die Blume, und fällt oft schon am Abend ab, so sinkt mit seinem Glück und Ruhme der Mensch, eh ers besorgt, ins Grab. Und, Seele, du mißbrauchst so leicht ein Leben, das so schnell entfleucht!
3. Entziehe dich dem Weltgetümmel, hier ist der Kampf, dort ist die Nuh! Ach, streb und ringe nach dem Himmel, eil einer bessern Heimath zu. Wie bald verfließt die Prüfungszeit, und dann, ach, kommt die Ewigkeit.
4. Verschiebe niemals deine Pflichten! Was du zu thun jetzt schuldig bist, das eile heute zu verrichten, wer weiß obs morgen möge lich ist? Nur dieser Augenblick ist


