Vom Tode.
flirb stets den Sünden ab, gib dich in Gottes Hände und fürchte nicht das Grab. Sei fertig alle Stunden, halt dich an Christi Blut! Stirbst du in Jesu Wunden, so ist dein Ende gut.
B. Schmolck, geb. 1672,+ 1737.
Mel. eigene, oder: Jesus meine Buversicht 2c.
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nicht weiser macht, hat nie mit Ernst an ihn gedacht.
4. Wir leben hier zur Ewigkeit, zu thun was uns der Herr gebeut, und unsers Lebens kleinster Theil ist eine Frist zu unferm Heil.
5. Der Tod bringt Seelen vors Gericht, da bringt Gott alles an das Licht, und macht, was hier verborgen war, den Nath der Herzen offenbar.
6. Weil denn der Tod dir täglich dräut, so sei doch wacker und bereit, und forsche nach, ob du ein Christ durch Glauben und durch Tugend bist.
7. Ein Seufzer in der letzten Noth, ein Wunsch durch des Erlösers Tod vor Gottes Thron gerecht zu sein: dieß macht dich nicht von Sünden rein.
625 Sterblicher, du gehſt vorbei, wo man mich hat hingeleget, ich und du sind einerlei, wenn man dich zu Grabe träget. Meine Gruft ist dein Prophet, daß es dir, wie mir ergeht.
2. Dieser Staub ist auch vorhin Fleisch und Bein, wie du, gewesen. Wie ich jetzund Asahe bin, so wird man von dir auch lesen. Man ver gißt im Tode mein, so wird dein vergessen sein.
3. Heute mir und morgen dir, du mußt endlich an den Reihen, darum stirb in Zeiten hier, so darfst du den Tod nicht scheuen. Du hast keine Todesfrist, Mensch, bedenke was du bist!
B. Schmold, geb. 1672, † 1737.
Mel. Herr Jesu Christ meins Lebens 2c.
626 Wie ficher lebt der Mensch, der Staub, sein Leben ist ein fallend Laub, und dennoch schmeichelt er sich gern, der Tag des Todes sei noch fern.
8. Ein Herz, das Gottes Stimme hört, ihr folgt und sich vom Bösen kehrt, ein gläubig Herz von Lieb erfüllt, das ist es, was vor Gott einst gilt.
9. Die Heiligung erfordert Müh. Du wirkst sie nicht, Gott wirket sie, du aber ringe stets nach ihr, als wäre sie ein Werk von dir.
10. Der Ruf des Lebens, das du lebst, dein höchstes Ziel nach
dem du strebſt, und deiner Tage Rechenschaft ist Tugend durch des Glaubens Kraft.
2. Der Jüngling hofft des Greiz ses Ziel, der Mann noch seiner Tage viel, und zu viel Jahren noch ein Jahr, wer längst schon reif zum
Tode war.
3. Sprich nicht: ich denk in Glück und Noth im Herzen oft an meinen Tod. Der, den der Tod
11. Ihr alle seine Tage weihn, heißt eingedenk des Codes sein, und wachsen in der Heiligung ist wahre Todserinnerung.
12. Wie oft vergeß ich diese Pflicht, Herr, geh mit mir nicht ins Gericht, und lehre selbst mich, was der Tod dem unbekehrten Sünder droht.
13. Damit ich lernen mög, ob


