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5. Ach präge stets mir in den Sinn, daß ich, um hauszuhalten, gesetzt in deine Güter bin, fie redlich zu verwalten. Es eilt ja schon der Tag herzu, da willst du, daß ich Rechnung thu von allen deinen Gütern.
Gebetlieder.
6. Gib Frieden und Zufriedenheit auf allen unsern Wegen; verleih uns frommie Obrigkeit und kröne sie mit Segen; die Untern lehre insgemein gewissenhaft, gehorsam seyn und für die Obern beten.
7. Laß deiner Gnade Sonnenschein in unserm Lande glänzen; laß keine Feinde bei uns ein und schüße unsre Grenzen; laß deiner Engel starke Schaar um uns bei drohender Gefahr zur festen Mauer werden.
Ph. Fr. Hiller, geb. 1699, † 1769.
Mel. Straf mich nicht in deinem zc.
30. Bet- Gemeine, heilge dich mit dem heilgen Dele; Jesu Geist ergieße sich dir in Herz und Seele. Laß den Mund alle Stund vom Gebet und Flehen heilig übergehen.
2. Heilige den heilgen Brand, deines Geists Verlangen, dem, ders Blut an dich gewandt, heilig anzuhangen. Heilger Nauch sey es auch, der zu Gott aufgehet, wenn dein Herze flehet.
3. Das Gebet der frommen Schaar, was sie fleht und bittet, das wird auf dem Rauchaltar vor Gott aufgeschüttet; und da ist esus Christ Priester und Verfühner aller seiner Diener.
4. Kann ein einiges Gebet einer gläubgen Seelen, wenns zum Her
zen Gottes geht, seines Zwecks nicht fehlen; was wirds thun, wenn sie nun alle vor ihn treten und zusammen beten!
5. Wenn die Heilgen dort und hier, Große mit den Kleinen, Engel, Menschen mit Begier alle sich vereinen, und es geht Ein Gebet aus von ihnen allen: wie muß das er= schallen!
6. O, so betet alle drauf, betet immer wieder! Heilge Hände hebet auf, heilget eure Glieder; heiliget das Gebet, das zu Gott sich schwinget; betet, daß es dringet.
7. Betet, daß die letzte Zeit vollends übergehe, daß man Christi Herrlichkeit offenbaret sehe; stimmet ein insgemein mit der Engel Schnen nach dem Tag, dem schönen.
8. Das Gebet hat Christi Gunst, wo mans ernstlich übet; und das ist der Heilgen Kunst, beten, wie ers liebet; das gescheh je und je, endliche Kommen. wie ers vorgenommen, auf sein
9. Dieß Verlangen muß vorher in der Seele glimmen, so macht aus dem Bitten er Donner, Bliß und Stimmen, die ergehn und ge schehn, daß die Feinde beben und Gott Ehre geben.
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Christoph Gart Ludwig von Pfeil, geb. 1712, † 1784.
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Mel. Mein Herzens- Jesu meine zc.
31. Gott, deine Güte reicht so weit, so weit die Wolken gehen; du frönstuns mit Barmherzigkeit un eilst uns beizustehen. Herr, meine Burg, mein Fels, mein Hort, ver= nimm mein Flehn, mert auf mein Wort; denn ich will vor dir beten.
2. Jch bitte nicht um Ueberfluß und Schätze dieser Erden. Laß mir


