Anhang.
was geb ich dir dafür? Wie der Herr getragen, von meiner soll ich dich erheben?
Jugend auf; ich sah auf meis nen Wegen des Höchsten Hand und Segen; er lenkte meines Lebens Lauf.
2. Sein Weg war oft verborgeu; doch wie der helle Morgen aus dunkeln Nächten bricht, so hab ich stets gespüret, der Weg, den Gott mich führet, bringt mich durchs finstreThal zum Licht.
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3. Du meines Lebens Grund und Kraft, mein Vater, sei gepriesen, du hast auf meiner Pilgerschaft mir stündlich Guts erwiesen! Sott, du hast mich oft wunderlich und doch stets wohl geführet, wohl regieret; beim Kummer hab ich dich stets nah und treu gespüret!
4. 3ch habe manchen schweren Berg durch deine Hülf erstiegen; du machtest ein mir furchtbar Werk mir oftmals zum Vergnügen. Du Gott der Huld hast mit Geduld, da Sünden auf mir lagen, mich getragen! Herr Jesu, tilg die Schuld von allen meinen Tagen!
5. Mein Gott, Fels meiner Zuversicht! Mein Schöpfer und Erhalter, getreuer Gott, verlaß mich nicht, verlaß mich nicht im Alter! Die Zeit eilt hin, die Kräste fliehn; es reifen meine Haare zu der Bahre. Gib, daß wenn ich schwach bin, ich deine Kraft erfahre!
6. Komm und erlöse mich! Ich bin vom langen Rampfe müde; nimm meine Seele zu dir hin, wo mich erquict dein Friede! Schließ meinen Lauf; froh hoff ich drauf! Mein Fleisch wird nach dem Ster- Triumph! D welche Freuden hen nicht verderben; verklärt sind nach den letzten Leiden vor steh ich einst auf, die Seligkeit Gottes Thron für mich bereit! zu erben.
6. Nach wenig bangen Stunden hab ich ganz überwunden; ich bin vom Ziel nicht weit.
3. War Menschenbülf vergebens, so tam der Herr des Lebens und half und machte Bahn; wußt ich mir nicht zu rathen, so that Gott große Thaten und nahm sich mächtig meiner an.
4. Bis in des Alters Tagen will im dich heben, tragen und dein Erretter sein; dies hat mir Gott versprochen, der nie sein Wort gebrochen; ich werde sein mich ewig freun.
5. Er wird mir schwachen Alten, was er versprochen, halten, denn er ist fromm und treu; bin ich gleich matt und müde, von ihm fommt Trost und Friede; er steht mit Muth und Kraft mir bei.
Mel.: Wer nur den lieben.
7. Ich warte froh und stille bis meines Gottes Wille mich nach dem Kampfe krönt; meiner Laufbahn Ende
590. Durch viele große an Plagen hat mich fink ich in Jesu Hände,


