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Neues Gesangbuch zum Gebrauch der evangelisch lutherischen Gemeinden in der Grafschaft Hanau
Entstehung
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Nach geendigten gemeinen und besonderen Nöthen.

ganz verschlungen! Denn unsre Missethat war immer groß ge­

Nach der Genesung. Mel.: Aus meines Herzens.

nug, daß uns, wie wir verdient, 577. Ich preiſe dich und

dein

Arm

härter

5. Dank sei dir, großer Gott, du hast das Leid gewendet, das uns so nah umschloß, und Hülf uns zugesendet; daß hier dein Lob noch heut von unsern Lippen schallt: Gott, anErbarmen reich, und mächtig an Gewalt!

6. Steh den Bedrängten bei, die jetzt noch traurig weinen! schrei. Du warest mein Erbar­Laß Brüderherzen gern für sie mer und stundst mit Trost mir mit Hülf erscheinen! Und segne bei. An mir auch thatst du du mit Glück nach väterlichem kund, du könnest uns das Le­Rath, was auch beim Elend ben leicht nehmen, leicht auch ge­hier die Menschenliebe that! ben, und machtest mich gesund.

3. Dein Zorn bat bald ein Ende; dein Herz ist voller Huld. Du reichst uns Baterhände und züchtigst mit Geduld. Dich jammert unser Schmerz. Ver­geht die Nacht in Weinen, früh muß die Sonne scheinen, und Freud erquickt das Herz.

4. Des Todes Angedenken hast du mir erst erneut, den Geist auf dich zu lenken; nun mich mit Hülf erfreut. Herr, nie vergeß ich dein! Ich will in Angst und Plagen vor dir nicht irostlos zagen, im Glück mich deiner freun.

7. Gib, daß wir als tein Volk, zu deinem Wohlgefallen, auch künftig unsern Weg durch dieses Leben wallen! Laß uns die Sünde scheun, die stets Ver­derben bringt, und hör uns, wenn der Geist zu dir sich be­tend schwingt!

8. Bewahr uns Haus und Hof, die Stadt, die du froh machest! Der Wächter wacht umsonst, wenn du nicht für uns wachest. O gib, daß je des Herz sich dir zum Tempel weih, und immer eingedent, Herr, deiner Hülfe sei!

ner Liebe Rath, die mir so große Dinge bisher erwiesen hat! Dich preisen, ist mir Pflicht. Ich will mein neues Leben dir ganz zu eigen geben, mehr hab und kann ich nicht.

X. In

Mel.: Lobt Gott ihr Christ.

578. Bald leg ich Sorg

und Schmerzen

2. Wie schmerzvoll war ich Armer! Du hörtest mein Ge­

Todesnöthen.

die Erde nehme, was sie gab; ich ruh in Gottes Hand.

2. Ich geh den Weg zum ab, und diesen Prüfungsstand; ewgen Licht, er mag mir dun­