Nach geendigten gemeinen und besonderen Nöthen. 401
den Weg wohlthätgen Regen, ben. Gott, du haft sie gehemnt, und Fruchtbarkeit strömt auf mit starker Hand von oben! das Land. Drum wird dir, Die Wasser laufen ab, der wenn der Frevler zagt, vom Mensch wird wieder froh, der Christen freudig Dank gesagt. voll von Furcht und Angst, nur zu den Höhen floh.
6. Sprichst du, o Gott, nicht mehr aus Wettern; dein Zorn bleibt schrecklich für und für! Droht nun kein Blizz uns zu zerschmettern, so bleibe doch die Furcht vor dir! Bist du, Herr, meine Zuversicht, so schreckt mich nichts; so zag ich nicht!
Nach geendigter Wassersnoth.
2. Doch mitten in dem Zorn bewiesest du Erbarmen, es brach dein Vaterherz; dn zeigtest an uns Armen, daß du von Herzen doch die Menschen nie betrübst, und im Betrüben auch sie noch als Vater liebst.
5. So sei denn nun gepreist, o Vater aller Güte! Nimm an, was wir dir jetzt aus dankbarem Gemüthe für deine große Treu zum Opfer fünftig weihn! Dein Eigenthum sind wir, und wollen stets es sein.
Mel.: O Gott, du fromm.
Mel. Nun danfet alle Gott.
576. Wir nahn zu dei
575. Job, Ehr und Dank
nem Thron, Gott, mit gerührtem Herzen, sei dir, o großer daß du so gnädig halfft, da Gott, gesungen, daß du durch wir voll Angst und Schmerdeine Macht die wilde Fluth zen uns in Gefahr und Noth bezwungen! Der Sturmwind von Feuerflammen sahn; und tobte stark, das Wasser schreckte nun gerettet sind! Gott, das sehr, die Wellen rauschten hast du gethan! schon fast über uns daher.
Nach geendigter Feuersnoth.
3. Dein Sohn war unser Fels, auf den sich unser Hoffen ganz sicher gründete; brum ists auch eingetroffen. Der Sturm erschütterte, doch fiel das Haus nicht gar, weil es auf diesem Fels des Heils gegründet war. 4. Nun ist der Sturm vor
2. Du ließeft zu, daß uns ein heftig Feuer schreckte, das plöglich unsre Stadt zu reger Hülfe weckte; doch, was kann obne dich der Menschen Hülfe sein? Du, Hüter Israels, warst unsre Hülf allein!
3. Zwar ist der Jammer groß bei der zerstörten Stätte; wer sieht sie menschlich an, der nicht geweinet bätte? Vor kurzem stand sie noch mit ungestörtem Glück; wie bald verkehrte sie ein trauriges Geschick!
4. Doch schontest du uns, Gott, in deinen Züchtigungen,
bei, die Fluth hört auf zu to- sonst hätte die Gefahr uns Alle
Luth. Sess.
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