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Neues Gesangbuch zum Gebrauch der evangelisch lutherischen Gemeinden in der Grafschaft Hanau
Entstehung
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Nach geendigten gemeinen und besonderen Nöthen.

Armen gleich oft fümmerlich dich, mit freudigem Gemüthe! und trübe; scheints gleich, als dächtest du, bei überhäufter Schuld, nicht mehr an deine Treu und väterliche Huld.

Versorg uns fernerhin nach vä­terlicher Güte; gib uns zu rech ter Zeit Thau, Regen, Sonnen­schein; wir wollen dir dafür von Herzen dankbar sein!

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2. Wir Menschen reizen dich mit überhäuften Sünden und gleichwohl läsfest du uns Huld und Gnade finden; wenn du den Arm auch schon zu Strafen aus­gestreckt, und der gedrohte Schlag der Sünder Herz er­schreckt.

3. Herr, dein Erbarmen kann tein Menschenfinn erreichen! Wer ist dir, Höchster, gleich? Wenn Berg und Hügel weichen, wenn Erde, Sonn und Mond aus ihrem Laufe gehn, bleibt deine Gnade doch stets unbe­weglich stehn.

4. Wir haben, dir zum Preis, nun dies von Jahr zu Jahren, mein Gott, ohn Unterlaß, und jetzt auch noch erfahren, da du des Eifers Fluth, nach sündlichem Verdienst, in stetem Regenguß auf uns zu schütten schienst!

5. Die Wolfen mußten stets dasSonnenlicht bedecken; Wind, Regenwetter, Sturm erfüllten une mit Schrecken, weil man nur Dunkelheit und finstre Nebel sah; und unsres Landes Saat war dem Verderben nah.

6. Dod, Herr, auf deinen Winterschien die Sonne wieder! Das Trauren ist vorbei; wir fingen Freuvenlieder, und prei­sen deine Huld, die auch auf unser Flehn bei unsrer Küm­merniß so gnadenreich gesehn.

7. Ja, Herr, wir preisen

Nach dem Gewitter. Mel.: Wer nur den lieben.

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fendes Gebrülle mit Blizzen ist Gottlob vorbei! Und bei der angenehmsten Stille lebt Alles auf und lebt aufs neu. Herz, fordert dies nicht deinen Dank und deinen frohen Cobgesang?

2. O Seele, preise den Er­retter, der seine große Rraft be­wies; den starken Gott, der sich im Wetter so majestätisch hören. ließ; der selbst des Blitzes Strahlen lenkt und auch im Zorn an Gnade denkt!

3. Wenn die erhitzten Dünste glühen, so daß die Menschen und das Vieh den Odem matt und schmachtend ziehen; wie froh, wie munter werden sie, sobald nur in die schwüle Luft der Donner tühle Winde ruft!

4. Wie lieblich hebt sich das Getreide, getränket durch den Regenguß! Und wie vergnügt betritt die Weide der neu be­lebten Thiere Fuß! Der mun­tern Vögel frohes Heer singt froher des Erhalters Ehr!

5. Gott, es bringt uns­manchen Segen der Blizz und Donner deiner Hand! Erbahnt