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Neues Gesangbuch zum Gebrauch der evangelisch lutherischen Gemeinden in der Grafschaft Hanau
Entstehung
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Nach geendigten gemeinen und besonderen Nöthen.

2. Wie schreckte Gottes Hand das werthe Baterland! Der Krieg hat es verheeret, ent­völfert und zerstöret. Nun 572, wehret er der Plage, gibt wieder heitre Tage.

3. Dankt jetzt und immerdar ihr, welche die Gefahr des Krie­ges hart geplaget, zerstreuet und verjaget! Um Frieden eu zu schaffen, zerbrach Gott selbst die Waffen.

4. Lobsingt Gott Zebaoth! Lobsinget unserm Gott! Das Nachschwert legt er nieder. Er schlug; doch heilt er wieder und führt uns Heil und Segen mit neuer Huld entgegen.

5. Nun Gott, wir loben dich jetzt und einst ewiglich! Du hast auf unser Flehen uns huld reich angesehen, der Noth des Kriegs gewehret und Frieden uns bescheret.

6. O mache du ihn fest, Gott, der uns nicht verläßt, und trag uns mit Verschonen, daß wir hier sicher wohnen! Beschirm uns, und nicht min­der nach uns auch unsre Kinder!

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Nach dem Regen. Herzliebster Jesu. Bereit mein Herz, o Gott, mit allen

Mel.:

Kräften; entzeuch den Sinn den irdischen Geschäften, auf daß mein Lied, das ich dir dankbar bringe, zu dir, Herr, dringe!

2. Erhebe selbst in Andacht mein Vater, und erzähle, wie meine Seele, so preis' ich dich, in der Noth du unser Flehn erhörtest und Hülf gewährteſt.

3. Wir seufzeten um einen gnäbgen Regen, für ein ver­schnachtend Land um deinen Se­gen; und du erquickst mit Regen unfre Saaten, daß sie gerathen.

4. Wir waren undankbar und

unsre Sünden, Herr, konnten deinen strengen Zorn entzün­den! Doch willst du noch nicht nach Verdienste lohnen, uns noch verschonen.

wir uns bekehren, zu dir und 5. Du fegnest uns, damit deinen Rechten wiederkehren. Du hilfft uns noch von deinem Gnadenthrone in deinem Sohne.

6. Gebeut noch ferner deinem

7. Dein Geist mach uns be­

reit, daß wir zu keiner Zeit in reichen Segen, gib unsern Fel­deinem Dienst erfalten, dein dern Sonnenschein und Regen, Wort beständig halten, und uns ein mit Dank und Sob er­nicht mit neuen Sünten die füllt Gemüthe für deine Güte! Kriegesflamm entzünden!

8. Gott, Retter aus der

nenschein.

Noth, o Herr, du unser Gott, Nach erhaltenem Son­bescheer uns doch hienieden die Ruhe und den Frieden, bis daß wir dich dort oben in ewgem Frieden loben!

Mel.: Nun danket alle Gott.

573. Mein Gott, du biſt gerecht, und bleibst doch lauter Liebe, stehts mit uns