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Neues Gesangbuch zum Gebrauch der evangelisch lutherischen Gemeinden in der Grafschaft Hanau
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Bei besonderen Nöthen.

du hast mich stets geliebet, verbinde, lindre! heile; Denn und Treu an mir geübet; ich meine Hoffnung steht zu dir. liebte dich nicht allezeit.

9. Vermindre meine Plage, verlängre meine Tage, wenn es mir nützlich ist! Im neu geschenkten Leben will ich mich dir ergeben, und rühmen, daß du hülfreich biſt.

4. 3ch warf mich nicht in Demuth und in bußfertger Web­muth vor dir, o Herrscher, hin! Jetzt wirfst du meine Glieder anfs Krankenbette nieder, und lehrst mich, daß ich Erde bin.

5. Ich wandte meine Kräfte nicht stets zum Hauptgeschäfte, nicht stets zur Tugend an. Die Trägheit wird gerächet, jetzt bin ich so geschwächet, daß ich kaum Gutes denken fann.

10. Doch ist mein Werk vol­lendet, sind Zeit und Lauf ge­endet, so waffne mich mit Muth. Ich will mein fieches Leben gern für ein beßres geben; machs nur mit meinem Ende gut!

6. Wie oft bin ich beim Be­ten ohn Ernst vor dich getreten, !

Mel.: Kommt her zu mir.

wie laulicht fucht ich eich 1 et 570. Ich bin der Herr

ringen, und

dein sprichst herzlich zu dir bringen, jetzt du, und rufest den Mühselgen ruf ich stark und ängstiglich. zu: Kommt, daß ich euch er­

7. Du züchtigst mich mit quicke! Auf dies Wort, Jesu, Gnaden, du heilst den Seelen- komm auch ich; mein Arzt, schaden, wenn du den Körper mein Heiland, segne mich mit stäubst; mein Leiden wird mein einen Gnadenblicke! Segen; auch auf den rauhen Wegen seh ich, daß du die Liebe bleibst.

2. Nicht kraut noch Pflaster macht gesund; mich heilt ein Wort aus deinem Mund. Ach 8. Vernimm mein ächzend laß dies Wort mich hören! Und Flehen, laß mich dein Antlig eh es mein Gebein erneut, laß fehen, verbirg es nicht vor mir! mich dich durch Gelassenheit, Mein Arzt, mein Helfer, eile, Geduld und Hoffnung ehren!

IX. Nach geendigten gemeinen und besonderen Nöthen.

Nach erlangtem Frieden. gesnoth. Ihm müsse von uns

allen ein feurig Lied erschallen, der unsrer gnärig denket, und

Mel.: Mein Jesus ist getreu.

571, obfinget unserm Gott!

Er wehrt der Krie- uns den Frieden schenfet.