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Neues Gesangbuch zum Gebrauch der evangelisch lutherischen Gemeinden in der Grafschaft Hanau
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Bei besonderen Nöthen.

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mein Leben steht in deiner Hand,| lich sein, und bald mein Leib du gibst mir meine Tage.

2. Wenn in mir einen Au­genblick gesundes Blut geflossen, so schenkest du mir, Gott, dies Glück, das ich so oft genossen! Oft war ich frei von jedem Schmerz, war gutes Muths; drum, o mein Herz, leid jetzt auch unverdrossen.

erblassen, so laß mein Herz, von Sünden rein, im Glauben dich umfassen! Gib Lust und Kraft zu jeder Pflicht; lehr mich stets denken ans Gericht, und alle Sünden hassen!

8. Und wenn du, Vater, Leben mir, Gesundheit wieder schenkest, so flebt mein Herze laut zu dir, daß du mein Le­ben lenkest! Mehr Frömmig­zeit gelob ich dir, erhalt nur das Gefühl in mir, daß du stets an mich denkeſt!

9. Du weißt, wie wenig ich vermag, du mußt die Seele lei­ten; du mich auf meinem 4. Ach, jeden, jeden Augen Sterbetag durch deinen Geiſt blick möcht ich, mein Gott, dir bereiten; dann leb ich, Gott, weihen; zieh von der Erde mich nicht mehr für mich! Dann zurück, laß nichts den Geist such und lieb ich nichts als zerstreuen! Kein Glück der dich, du Herr der Ewigkeiten! Welt, kein Traum der Zeit, nur Gott, und nur die Ewig­feit soll meine Seel erfreuen!

3. Nein, bester Vater, gib nicht zu, daß Ungeduld mich fränke! Gib deinen Geist mir, der mir Ruh für meine Seele schenke! Dein Geist, der stark in Schwachen ist; daß ich an dich, o Jesu Christ, in froher Hoffnung denke!

Mel.: Nun ruhen alle Wälder.

5. Ach, zum Gebete schenke mir noch Munterkeit und Stärkel 569. Mein Jesu, der voll Schmerzen und Mein Herz wird sonst entfernt matt am Leib und Herzen am von dir, und träg zum guten Delberg niedersant, mein bester Werke. Will gleich mein Geist. Arzt und Tröster: ach siehe, der Leib ist schwach; hilf dein Erlöster, bein Gläubiger, deinem Kinde, Vater, mach, daß ich in mir dich merke!

dein Freund liegt frank!

6. Laß nicht zu, daß der Krankheit Pein zu groß mir Schwachen werde! Erquicke gnädig mein Gebein und mildre die Beschwerde! Du, Bater, weißt, was jeden Tag dein schwaches Kind ertragen mag; bu weißt es: ich bin Erde.

7. Soll diese Krankheit töbt­

2. Wie viel gesunde Stunden sind wie ein Strom verschwun­den! Wie schnell verfloß ein Jahr! Du, Herr, hast mich gestärket, ich hab es faum gemerket, daß ich gesund und glücklich war!

3. Jetzt, da ich Schmerz em­pfinde, denk ich an meine Sün­de; mein Unrecht ist mir leid;