Von Gott und seinen Eigenschaften.
weg genommen, so fern der her auszubreiten; die Liebe Oft vom Abend. bist du selbst; Verstand und
10. Gott, dessen Wahrheit Rath sind dein, und du gestets besteht, wohl denen, die brauchst sie gern, zu segnen, dir gläuben! Wenn Erd und zu erfreun. Himmel einst vergeht, wird
4. Du sprichst, und es gedein Wort ewig bleiben. Gib, schieht. Auf dein allmächtig: daß ich fürchte dein Gericht, und alles, was du bräuest; auch hoffe, was dein Wort verspricht, daß du mirs gern verleihest; wer hofft, wird nicht zu Schanden.
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11. Gott, wenn ich dich so fenn und ehr, dein Wort zum Grunde sege, erfreu ich mich darüber mehr, als über alle Schäße: bis ich dort, o mein Heil und Licht! dich ohne Lallen nenne, von Angesicht zu Angesicht dich schaue, dich erkenne, und unaufhörlich lobe.
was uns unmöglich fällt.
5. Du bist der Herren Herr; der Erde Majestäten sind, Höchster, vor dir Staub; auch Geister fannst du tödten. Wen du erniedrigest, Gott, wer kann den erhöhn? Wen du erhöhen willst, deß Hoheit muß beſtehn.
6. Du bist es, der allein Unsterblichkeit besizet, der Leben gibt und nimmt, der unsern Odem schüßzet; den Geist, der in uns lebt, den haben wir von dir; willst du, so wird er nichts: du bleibest für und für.
7. Wer hat dich je gesehn? Wer kann im Fleisch dich seO flöße meinem Geist die hen? Rein sterblich Auge reicht tiefste Demuth ein, und laß mich stets vor dir soll Ehrerbietung sein.
bis zu den Lichteshöhen, wo du voll Majestät auf deinem Stuhle thronst, und unterm frohen Lob der Himmelsheere wohnst.
2. Du bist das höchste Gut; du weißt von teinem Leide; stets ruhig in dir selbst, schmeckst 8. Was wir, Unendlicher, du vollkommne Freude; dein von deinem Wesen wissen, das ist die Herrlichkeit; auch ohne hast du selbst zuvor uns offenKreatur bist du dir selbst ge- baren müssen: die Schöpfung nug, du Schöpfer der Natur.
3. Du riefst dem, das nicht war, um Lust und Seligkeiten aufs Mannigfaltigste um dich
zeugt von dir; und deines Sohnes Mund macht uns noch deutlicher, Gott, deinen Namen kund. 9. Doch hier erkennen wir
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Mel.: Nun danfet alle Gott.
3. Anbetungswürdger Gott, mit Ehrfurcht stets zu nennen! Du bist unendlich mehr, als wir begreifen können.
Werde! entstand dein großes Werk, der Himmel und die Erde; mit deinem kräftgen Wort trägst du die ganze Welt, und deine Macht vollführt,


