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Neues Gesangbuch zum Gebrauch der evangelisch lutherischen Gemeinden in der Grafschaft Hanau
Entstehung
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Von Gott und seinen Eigenschaften.

weg genommen, so fern der her auszubreiten; die Liebe Oft vom Abend. bist du selbst; Verstand und

10. Gott, dessen Wahrheit Rath sind dein, und du ge­stets besteht, wohl denen, die brauchst sie gern, zu segnen, dir gläuben! Wenn Erd und zu erfreun. Himmel einst vergeht, wird

4. Du sprichst, und es ge­dein Wort ewig bleiben. Gib, schieht. Auf dein allmächtig: daß ich fürchte dein Gericht, und alles, was du bräuest; auch hoffe, was dein Wort verspricht, daß du mirs gern verleihest; wer hofft, wird nicht zu Schanden.

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11. Gott, wenn ich dich so fenn und ehr, dein Wort zum Grunde sege, erfreu ich mich darüber mehr, als über alle Schäße: bis ich dort, o mein Heil und Licht! dich ohne Lal­len nenne, von Angesicht zu Angesicht dich schaue, dich er­kenne, und unaufhörlich lobe.

was uns unmöglich fällt.

5. Du bist der Herren Herr; der Erde Majestäten sind, Höch­ster, vor dir Staub; auch Gei­ster fannst du tödten. Wen du erniedrigest, Gott, wer kann den erhöhn? Wen du erhöhen willst, deß Hoheit muß beſtehn.

6. Du bist es, der allein Unsterblichkeit besizet, der Le­ben gibt und nimmt, der un­sern Odem schüßzet; den Geist, der in uns lebt, den haben wir von dir; willst du, so wird er nichts: du bleibest für und für.

7. Wer hat dich je gesehn? Wer kann im Fleisch dich se­O flöße meinem Geist die hen? Rein sterblich Auge reicht tiefste Demuth ein, und laß mich stets vor dir soll Ehr­erbietung sein.

bis zu den Lichteshöhen, wo du voll Majestät auf deinem Stuhle thronst, und unterm frohen Lob der Himmelsheere wohnst.

2. Du bist das höchste Gut; du weißt von teinem Leide; stets ruhig in dir selbst, schmeckst 8. Was wir, Unendlicher, du vollkommne Freude; dein von deinem Wesen wissen, das ist die Herrlichkeit; auch ohne hast du selbst zuvor uns offen­Kreatur bist du dir selbst ge- baren müssen: die Schöpfung nug, du Schöpfer der Natur.

3. Du riefst dem, das nicht war, um Lust und Seligkeiten aufs Mannigfaltigste um dich

zeugt von dir; und deines Soh­nes Mund macht uns noch deut­licher, Gott, deinen Namen kund. 9. Doch hier erkennen wir

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Mel.: Nun danfet alle Gott.

3. Anbetungswürdger Gott, mit Ehrfurcht stets zu nennen! Du bist unendlich mehr, als wir begreifen können.

Werde! entstand dein großes Werk, der Himmel und die Erde; mit deinem kräftgen Wort trägst du die ganze Welt, und deine Macht vollführt,