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Von Gott und seinen Eigenschaften.
Angesicht mein Herz sich deiner dann freuen, und einen Strahl von deinem Licht die Finsterniß zerstreuen, die mich noch hier umgiebet.
6. Unendlich ist, Herr, deine macht, zu retten, die dich lieben, und wenn der Frevler 2. Du bist der Herr und dich verlacht, auch Rach an teiner mehr; nichts sind der ihm zu üben; gib, daß mich Heiden Götter; nur dir ge deiner Allmacht Schutz stets bühret Preis und Ehr; kein als ein Schild bedecke, mich Helfer noch Erretter ist außer auch nicht Menschen Grimm dir: laß mich allein auf dich, und Truß, nur deine Strafe o Herr, vertrauen, mein ganz schrecke; bu tödtest Leib und zes Leben dir nur weihn, mein Glück blos auf dich bauen, und dich niemals verleugnen.
Seele.
rechtschaffen handeln, wann Finsterniß mich decket:
7. Voll höchster Weisheit
3. Du bist der höchste voll- bist du, Gott! kein Mensch kommne Geist, der Vater aller kann sie ergründen; umringt Geister; dich preiset, was ver- uns allenthalben Noth, du, nünftig heißt, als seinen Herrn Herr, weißt Rath zu finden: und Meister; laß meiner Seele gib, daß ich im Vertrauen hohen Werth mich reine Tu- ruh, du werdest für mich sorgend lehren, und so wie es gen, auch Uebel's weder denk dein Wort begehrt, dich un- noch thu; denn dir ist nichts geheuchelt ehren, im Geist und verborgen, du prüfest Herz in der Wahrheit.
und Nieren.
8. Gott, du bist heilig und gerecht, fannst feine Sünden dulden; wer sagen will, er sei dein Knecht, der meide Sündenschulden: gib, daß ich mich
4. Du bist, o Gott, von Ewigkeit, und wirst allzeit be stehen; es bleibet deine Herrlichkeit, wenn Himmel selbst vergehen: laß von der Erde eitlem Tand mein Herz sich der Heiligkeit mit rechtem stets erheben zu meinem wahren Vaterland, und nur nach dem mich streben, was ewig mich erfreuet.
Ernst befleiße, nachjage der Gerechtigkeit, und deine Wege preise, so wunderbar sie schei
nen.
5. Gott, was sein wird, 9. Du bist sehr gnädig, fromm ist und war, und was wir und gut, vergibst die Schuld thun und dichten, das ist dir dem Sünder; erbarmst dich, wie alles offenbar; bu wirst einst ein Vater thut, von Herzen alles richten; laß mich dein deiner Kinder: laß reichen Trost helles Auge scheun, aufrichtig von deiner Gnad auf meine vor dir wandeln, und, beines Seele kommen; von mir set Beifalls mich zu freun, auch meine Missethat so fern hin


