Vorrede.
man es, diese zu vervollständigen, und namentlich den Abschnitt über die heiligen Zeiten und Feste mehr auszuarbeiten, indem es entschieden von sehr großer Wichtigkeit ist, daß der Christ die heiligen Zeiten und Feste, welche uns die Geheimnisse unserer Erlösung vor Augen stellen, nicht bloß äußerlich, sondern im Geiste der Kirche mitfeiere, um so auch der Früchte der Erlösung immer mehr theilhaftig zu werden. Zu solch' heilbringender Feier namentlich soll dieß Lehr- und Gebetbuch auch eine kleine inleitung geben, und darum auch den Titel:„ Die Wege des Heils" an seiner Stirne tragen.
Möge es mit Gottes Hülfe feine Aufgabe erreichen, und recht Vielen zu andächtigem Gebete, zu heiliger Jest- und Gottesdienstfeier, sowie überhaupt zu ächt christlichem Lebenswandel und einst zur ewigen Seligkeit verhelfen; denn wer recht zu beten weiß, der weiß auch recht zu leben und wird folglich auch der ewigen Geligkeit nicht verlustig werden. Laß es aber auch an die nicht fehlen, dhristlicher Leser, und lese nicht bloß die Worte dieses Buches, sondern überdenke und befolge sie auch, bete nicht mit bloßer Lippenbewegung, sondern auch mit Bewegung des Herzens zu Gott; bete nicht bloß zuweilen, sondern oft, ja täglich; und bete auch in der Wahrheit, bestrebe dich, nach den Worten deines Gebetes zu leben.
Salzburg, am Feste Maria Erwartung, 1867.
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