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Erster Theil. Vom Wesen Gottes
4. Du sprichst, und es ge- deutlicher, Gott, deinen Namen schieht. Auf dein allmächtig: fund. Werde! entstand dein großes 9. Doch 9. Doch hier erkennen wir Werk, der Himmel und die Erde. Mit deinem kräftgen Wort trägst du die ganze Welt, und deine Macht vollführt, was uns unmöglich fällt.
5. Du bist der Herren Herr. Der Erde Majestäten find, Höchster, vor dir Staub. Auch Geister kannst du tödten. Wen du erniedrigest, Gott, wer kann den erhöhn? Wen du erhöhen willst, des Hoheit muß bestehn.
6. Du bist es, der allein Unsterblichkeit besißet, der Leben gibt und nimmt, der unsern Odem schüßet. Den Geist, der in uns lebt, den haben wir von
dir. Willst du, so wird er Nichts.
Du bleibest für und für.
7. Wer hat dich je gesehn? Wer kann im Fleisch dich sehen? Kein sterblich Auge reicht bis zu den Lichteshöhen, wo du voll Majestät auf deinem Stuhle thronst, und unterm frohen Lob der Himmelsheere wohnst.
dich noch gar unvollkommen. Wird aber dermaleinst der Vorhang weggenommen, der jetzt das Heiligste noch unserm Blick verschließt, dann sehen wir dich, Gott, so herrlich, wie du bist.
10. Indes sei auch schon jetzt dein Ruhm von uns besungen. Verschmähe nicht ein Lob von fallend schwachen Zungen! Dort soll, wenn wir dereinst vor dir verherrlicht stehn, ein Lied im höhern Ghor dich, großer Gott, erhöhn.
8. Was wir, Unendlicher! von deinem Wesen wissen, das hast du selbst zuvor uns offen baren müssen. Die Schöpfung zeugt von dir, und deines Sohnes Mund macht uns noch
Mel. Allein Gott in der Höh ſei Ehr. 15.
D er Herr ist Gott
und keiner mehr. Frohlockt ihm
alle From- men! Wer ist ihm
gleich? wer ist wie Gr, so herr
lich, so vollkom men? Der Herr
ist groß! sein Nam ist groß!
Er ist unendlich, grenzenlos in Er
seinem ganzen We- sen.


