Erster Theil.- Vom Wesen Gottes 2c.
Mel. des 100. Pfalms.
13. Di
er Spötter Strom
reißt viele fort. Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort! So kön
nen wir uns, Vater! dein im
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4. Sie herrscht durch Große dieser Welt. Herr, Herr, wenn uns dein Arm nicht hält, so reißt sie uns zum Tod auch fort. Gib Sieg und Leben durch dein Wort!
Leben und im Tode freun. 2. Ein Haufe Lästrer wagts, o Gott, mit wildem ausgelaßnem Spott, den Heiland, deinen Sohn, zu schmähn, durch den die Himmel einst vergehn.
3. Ach, ihrer Lehre Best, o Herr, schleicht jego nicht im Finstern mehr; am Mittag, Herr, bricht sie hervor, und hebt ihr tödtend Haupt empor.
5. Beschüße uns, Herr Jesu Christ, der du zur Rechten Gottes bist. Sei unser Schild und starke Wehr! Staub ist vor dir der Spötter Heer.
6. Du hast von Ewigkeit gesehn, wie lange noch ihr Troßz. bestehn, und wider dich hier schnauben soll. Vielleicht ist nun ihr Maaß bald voll.
7. Ach, wären sie dir, Herr, versöhnt! fic, deren Spott dich so verhöhnt! Ach gib, daß vor der Todesnacht zur ernsten Reu ihr Geist erwacht.
Gaur
2) Vom Wesen Gottes und seinen Vollkommenheiten. Mel. O Gott, du frommer Gott.- 8.| vollkommne Freude. Dein ist
14.Anbetungswürdger Gott! die Herrlichkeit. Auch ohne mit Ehrfurcht stets zu Kreatur bist du dir selbst genug ,. nennen, du bist unendlich mehr, du Schöpfer der Natur. als wir begreifen können. Oflöße 3. Du riefst dem, das nicht meinem Geist die tiefste Demuth war, um Lust und Seligkeiten ein, und laß mich stets vor dir aufs Mannigfaltigste um dich voll Ehrerbietung sein. her auszubreiten. Die Liebe bist
2. Du bist das höchste Gut; du selbst; Verstand und Rath du weißt von keinem Leide; stets ist dein; und du gebrauchst sie ruhig in dir selbst schmeckst du gern zu segnen, zu erfreun.


