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Beicht- und Abendmahls-Buch / hrsg. und verlegt von dem Haupt-Verein für christliche Erbauungsschriften
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Und was Du mir zu gut gethan, Das will ich stets, so tief ich kann, In mein Gedächtniß schließen.

Das versprichst du ihm; aber wie oft vergeffent wir das und werden träge zu seinem Gedächtniß. Darum hat der Herr sein heiliges Abendmahl als ein sonderlich Gedächtniß seines Todes eingesetzt. Da sollst du gedenken, wie er im Garten zu Gethsemane um deiner Sünde willen gezittert und gezaget hat, und wie seine Seele betrübt gewesen ist bis in den Tod. Da sollst du gedenken, wie er auf sein heiliges Angesicht niedergefallen, blutigen Angstschweiß ge­schwitzet und gebetet hat: ,, Mein Vater, ist es mög­lich, so gehe dieser Kelch von mir!" Da sollst du gedenken, wie man ihn als einen Mörder mit Schwer­tern und mit Stangen gefangen hat, wie er um deinet­willen gebunden und geschlagen, gegeißelt und ver­ſpeiet worden ist, wie er unter der Dornenkrone blutet und unter der Kreuzeslast zu Boden sinkt. Da sollst du gedenken, wie er, von Gott verlassen, in finſterer Todesnacht und vor Durst verschmachtend am Kreuze hängt, bis daß er alles vollbracht hat und seinen Geist befehlen konnte in die Hände seines Vaters im Himmel. Daran sollst du gedenken, denn der Herr spricht: Solches thut zu meinem Gedächtniß! Und St. Paulus nennt das heilige Abendmahl darum eine Verkündigung des Todes Jesu, wenn er spricht: ,, So oft ihr von diesem Brote effet und von diesem Kelche trinket, sollt ihr des Herrn Tod verkündigen, bis daß er fommt"( 1. Cor. 11, 26). So oft du zum hei­ligen Abendmahle gehest, sollst du das Gedächtniß

Beicht und Abendmahlsbuch.

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