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Beicht- und Abendmahls-Buch / hrsg. und verlegt von dem Haupt-Verein für christliche Erbauungsschriften
Entstehung
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Finsterniß zum großen Lichte gebracht, bekennen, loben, preisen und erheben."

So soll es mit dem heiligen Abendmahle auch sein. Das heilige Brot erinnert uns an den Leib Jesu Christi, der für unsere Sünden am Kreuz ge­brochen und geopfert worden ist. Der heilige Wein erinnert uns an das Blut Jesu Christi, das er um unserer Sünden willen vergossen hat. Wenn dir nun ein Freund bei seinem Abschiede sagte: Mein Freund, gedenke meiner! wenn dein Vater oder deine Mutter auf dem Sterbebette noch zum letzten Male dich bitten würden: Mein Sohn, meine Tochter, vergiß meiner nimmermehr! ach, du würdest jenes Wortes und die­ser Bitte gedenken an manchem Tage und in mancher Stunde. Siehe, hier ist mehr, als alle Freunde auf Erden, hier ist Jesus, der beste Freund. Hier ist mehr, denn Vater und Mutter, hier ist dein Heiland und Erlöser, der gesagt hat: ,, Wer Vater oder Mutter mehr liebt, denn mich, der ist meiner nicht werth; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt, denn mich, der ist meiner nicht werth." Er bittet dich: zu meinem Gedächtniß! und die Bitte kannst du dem nicht ab­schlagen, der in blutiger Marter und in schwerem Kampfe um deine Seele geworben hat.

Du versprichst es ihm ja in der heiligen Passionszeit:

Ich will von Deiner Lieblichkeit Bei Nacht und Tage singen, Mich selbst auch Dir zu aller Zeit Zum Freudenopfer bringen.

Mein Bach des Lebens soll sich Dir Und Deinem Namen für und für In Dankbarkeit ergießen: