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Beicht- und Abendmahls-Buch / hrsg. und verlegt von dem Haupt-Verein für christliche Erbauungsschriften
Entstehung
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Bund zwischen mir und euch und allem lebendigen Thier in allerlei Fleisch, daß nicht mehr hinfort eine Sündfluth komme, die alles Fleisch verderbe. Darum foll mein Bogen in den Wolken sein, daß ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allem lebendigen Thier in allem Fleisch, das auf Erden ist( 1. Mof. 9, 13-16).

Das Blut an der Thürpfoste hat auch nichts mit der Gnade Gottes zu thun. Und doch gab Gott der Herr den Kindern Israel den Befehl, daß sie das Blut nehmen und beide Pfosten an der Thür und der obersten Schwelle damit bestreichen sollten. Dabei gab er die Verheißung: ,, Das Blut soll euer Zeichen sein an den Häusern, darinnen ihr seid, daß, wenn ich das Blut sehe, vor euch übergehe, und euch nicht die Plage widerfahre, die euch verderbe, wenn ich Egyptenland schlage"( 2. Moſ. 12, 13).

Die eherne Schlange hatte auch keine Kraft, die Verwundeten zu heilen. Und doch sprach der Herr zu Moses: ,, Mache dir eine eherne Schlange, und richte sie zum Zeichen auf; wer gebissen ist und siehet sie an, der soll leben." Und es geschah also. Moses machte die eherne Schlange und richtete sie auf zum Zeichen; und wenn jemanden eine Schlange biß, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben( 4. Mos. 21, 8. 9).

Das Wasser der Taufe hat auch nichts zu thun mit der Wiedergeburt des armen Sünders und mit dem Gnadenbunde, in den er aufgenommen wird. Und doch hat es Gott dazu verordnet. Darum be­kennen wir: ,, Die Taufe ist nicht allein schlecht Wasser,