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Von Gottes Wesen
daß er im Gericht des Herzens| weißt? Es hilft vor dir kein FlieRath enthülle.
hen; führ' ich gen Himmel, bist du da; auch in dem Grab trittst du mir nah'. Kann ich mich dir entziehen?
5. Seid heilig denn, von Gott nur voll, Gedanken meiner Seele, daß, wenn gerichtet werden soll, tein einziger mich quäle. Seid heilig, und dann fürchtet nichts; Gott wird am Tage des Gerichts gleich Thaten euch belohnen.
4. Nun, großer Gott, weil deine Hand mich überall kann finden, und all' mein Thun dir ist bekannt, so hüt' ich mich vor Sünden. Denn Finster ist wie Licht bei dir; was heimlich war, kömmt klar herfür, ich kann dir gered't, gedacht, das wird vor nicht entgehen. Was ich gethan, deinen Thron gebracht; da muß ich vor dir stehen.
Mel. König, dessen Majestät 2c.
19. Herr Gott, der du erforschest mich und kennst mich aus und innen, mein Thun und Las sen kommt vor dich, Gehn, Stehen und Beginnen; was ich im Bette denk' und dicht', siehst du von fern und fehlest nicht, du prüfest Herz und Nieren. Du kannst auch, wenn ich bin allein und gerne wollt' verborgen sein, all' meine Weg' ausspüren.
2. Du hörst das Wort aus meinem Mund, ich kann Dir im Lebenslauf gezählet. nichts verhehlen; Gott, du durchschaust des Herzens Grund, kennst jeden Rath der Seelen; du schaffest ja, was ich vollbring, wie groß es ist und wie gering, ich kann's ohn' dich nicht richten. Wenn aber du durch deine Gnad' Verstand mir giebst, auch Hülf' und Rath: so kann ich Alles schlichten.
5. Du hast, o Herr, mich gütevoll und wunderbar bereitet, und, wie der Gliederbau sein soll, so weisheitsvoll geleitet. Selbst wie mein Fleisch und mein Gebein und Alles an mir sollte sein, das hast du, Gott, erwählet. Da ich noch ungeboren war, hast du schon Stunden, Tag' und Jahr'
6. Ich danke dir und preise dich für solche große Thaten, und daß du mir so wunderlich an Leib und Seel' gerathen; sehr köstlich ist dein Wert an mir. Wenn ich erwach', bin ich bei dir und warte deiner Gnaden. Ich glaube fest, daß meine Sünd durch Christum mir vergeben sind, daß sie mir nicht mehr schaden.
3. Wie du die Deinen wunderlich, o Gott, hier pflegst zu führen, versteh' ich nicht, und lasse mich nur deine Gnad' regieren. Wo soll ich hin vor deinem Geist, da du auch die Gedanken scheide. Hilf, daß ich thu', was
7. Den Vorsatz gieb mir, Herr dabei, daß ich das Böse meide; was gottlos ist, fern von mir sei, vom Guten mich nichts


