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Christliches Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden im Fürstenthum Osnabrück : zum Gebrauche beim öffentlichen Gottesdienste und bei der Hausandacht ; [nebst] Lieder-Anhang zum Osnabrücker Landgesangbuch [und] Gebete [und] Die Episteln und Evangelia [...]
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und Eigenschaften.

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dir gefällt, und ernstlich flieh' die| der zeigt, daß, Schöpfer, dein Lust der Welt, und ihren Haß Vermögen weit über die Gesetze nicht achte. Und jede Pflicht, die steigt, die die Natur bewegen; du, mein Hort, mir vorgeschrie- du bleibst ihr Herr, und ihren ben durch dein Wort, treu zu Lauf hebst du nach weiser Will­vollbringen trachte. für auf.

8. Erforsch' mich, Gott, er­gründ' mein Herz und prüfe die Gedanken, wenn wenn ich durch Freude oder Schmerz versuchet bin zu wanken. Bin ich vielleicht auf bösem Weg, so führ' du mich den rechten Steg, der nach dem Himmel weise, daß ich vom Sün­dendienste frei und dir, o Herr, gefällig sei, bis ich von hinnen reise.

5. Was für ein Wunder dei­ner Macht wirst du uns lassen sehen, wenn nach der langen Grabesnacht die Todten aufer­stehen; wenn du von unserm Staub den Rest zu neuen Kör­pern werden läßt.

6. Allmächtger, mein er­staunter Geist wirft sich vor dir darnieder, und ehrfurchtsvoll erhebt mein Geist den Schöpfer solcher Glieder. Mach' mich zum Zeugen deiner Kraft, die aus dem Tode Leben schafft.

Allmacht Gottes.

Mel. Mir nach, spricht Christus 2c.

7. Ozünd' in mir den Glau­

20. Herr, deine Allmacht ben an, der mich zu dir hintreibe,

reicht so weit, als selbst dein We­sen reichet; nichts ist, das deiner Herrlichkeit und deinen Thaten gleichet; es ist kein Ding so groß und schwer, das dir zu thun un­möglich wär'.

den deine Macht bewahren kann, daß er mir ewig bleibe. Gieb, daß ich traue deiner Kraft, die Alles kann und Alles schafft.

Mel. Wirf, blöder Sinn 2c.

2. Du sprichst, und dein all- 21. Gott, grenzenlos, un­mächtges Wort wirft Alles dir 21. zu Füßen; du führeft deinen An­schlag fort bei allen Hindernissen; du minkst, so stehet plözlich da, was noch zuvor kein Auge sah.

denkbar groß, der Urquell aller Macht ist deine Stärke; schon seh'n wir hier so viel von ihr, doch sehn wir kaum den Anfang ihrer Werke.

3. Du haft dein großes Schöpfungswerk allmächtig aus­geführet; es bleibet stets dein Augenmerk und wird durch dich regieret; noch immerfort besteht die Welt, weil deine Allmacht sie erhält.

2. Durchflög ich gleich ihr weites Reich und sähe deine letzte Sonne glänzen; ich sähe dort doch nicht den Ort, wo du nicht wärst, nicht deiner Allmacht Grenzen.

4. Die Menge vieler Wun- 3. Was du erschufft, was du