und Eigenschaften.
denn du bist, wirst sein und warst.
Allwissenheit
und Allgegenwart Gottes.
2. Ewig bleibst du selbst dir Mel. Es wolle Gott uns gnädig zc. gleich, weise, treu und gnaden reich, ewig mächtig und voll Kraft, heilig und untadelhaft.
15. Allwissender, vollkomm
3. Wenn ich auf zum Himmel schau', welch ein wundervoller Bau! Doch er wird nicht ewig stehn, er entstand und wird vergehn.
4. Du nur bleibest, wie du bist; was dein weiser Rath beschließt, ist unwandelbar, wie du, gut und heilig stets, wie du.
5. Du bist nicht ein Men schenkind, daß du lügest; nicht gesinnt, wie der Mensch, der, wandelbar, nimmer bleibet, was
er war.
6. Was du zusagst, ist gewiß ,; zwischen Licht und Finsterniß tappt der Mensch hin, wählt, bereut plöglich wieder, was ihn
freut.
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ner Geist, deß Auge Alles siehet, was durch der Nächte Dunkel dreist der Sünder frech vollziehet. Wer ist, der deinem Licht entflieht, will er sich gleich verstecken; was in der Finsterniß geschieht, das weißt du aufzudecken und an das Licht zu bringen.
9. Und in allgemeine Nacht sinte dann mit seiner Pracht jeder Himmel, und die Welt stürze hin, wenn Gott mich hält.
2. Selbst die Gedanken sind dir kund, die unsre Seele heget, eh' sie noch der verschlossne Mund durch Worte dargeleget. Die Herzen sind dir offenbar, du tannst ihr Dichten spüren; den Rath derselben siehst du klar, du prüfest Herz und Nieren, und dir bleibt nichts verborgen.
3. Was deiner Freunde Herz begehrt, das weißt du, eh' sie beten; ihr Seufzen wird von dir erhört, eh' sie noch vor dich treten. Was deiner Feinde Herz be= schließt, das ist dir unverborgen, 7. Und ich sollte nicht ver- dieweil du ihren Anschlag siehst, traun, nicht auf dessen Hülfe als wie den lichten Morgen, den baun, der mit Weisheit und Ver- keine Schatten decken. stand mich stets führt an seiner Hand?
8. Nein, Unwandelbarer, dein soll sich meine Seele freun; sei mein Fels, Gott, sei mein Licht, ewig meine Zuversicht! fund, es weiter auszubreiten,
4. Was nach Verfließung vieler Zeit noch fünftig wird geschehen, das sieht dein Auge allDu machst es deinen Knechten bereit als gegenwärtig stehen.
läßt es noch durch ihren Mund auch den entfernten Zeiten in deinem Wort entdecken.
5. Bleibt gleich vor Menschen Manches noch in dieser


