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Christliches Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden im Fürstenthum Osnabrück : zum Gebrauche beim öffentlichen Gottesdienste und bei der Hausandacht ; [nebst] Lieder-Anhang zum Osnabrücker Landgesangbuch [und] Gebete [und] Die Episteln und Evangelia [...]
Entstehung
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und Eigenschaften.

denn du bist, wirst sein und warst.

Allwissenheit

und Allgegenwart Gottes.

2. Ewig bleibst du selbst dir Mel. Es wolle Gott uns gnädig zc. gleich, weise, treu und gnaden reich, ewig mächtig und voll Kraft, heilig und untadelhaft.

15. Allwissender, vollkomm­

3. Wenn ich auf zum Him­mel schau', welch ein wunder­voller Bau! Doch er wird nicht ewig stehn, er entstand und wird vergehn.

4. Du nur bleibest, wie du bist; was dein weiser Rath be­schließt, ist unwandelbar, wie du, gut und heilig stets, wie du.

5. Du bist nicht ein Men schenkind, daß du lügest; nicht gesinnt, wie der Mensch, der, wandelbar, nimmer bleibet, was

er war.

6. Was du zusagst, ist ge­wiß ,; zwischen Licht und Finster­niß tappt der Mensch hin, wählt, bereut plöglich wieder, was ihn

freut.

11

ner Geist, deß Auge Alles siehet, was durch der Nächte Dunkel dreist der Sünder frech vollzie­het. Wer ist, der deinem Licht entflieht, will er sich gleich ver­stecken; was in der Finsterniß ge­schieht, das weißt du aufzudecken und an das Licht zu bringen.

9. Und in allgemeine Nacht sinte dann mit seiner Pracht je­der Himmel, und die Welt stürze hin, wenn Gott mich hält.

2. Selbst die Gedanken sind dir kund, die unsre Seele heget, eh' sie noch der verschlossne Mund durch Worte dargeleget. Die Herzen sind dir offenbar, du tannst ihr Dichten spüren; den Rath derselben siehst du klar, du prüfest Herz und Nieren, und dir bleibt nichts verborgen.

3. Was deiner Freunde Herz begehrt, das weißt du, eh' sie beten; ihr Seufzen wird von dir erhört, eh' sie noch vor dich tre­ten. Was deiner Feinde Herz be= schließt, das ist dir unverborgen, 7. Und ich sollte nicht ver- dieweil du ihren Anschlag siehst, traun, nicht auf dessen Hülfe als wie den lichten Morgen, den baun, der mit Weisheit und Ver- keine Schatten decken. stand mich stets führt an seiner Hand?

8. Nein, Unwandelbarer, dein soll sich meine Seele freun; sei mein Fels, Gott, sei mein Licht, ewig meine Zuversicht! fund, es weiter auszubreiten,

4. Was nach Verfließung vieler Zeit noch fünftig wird ge­schehen, das sieht dein Auge all­Du machst es deinen Knechten bereit als gegenwärtig stehen.

läßt es noch durch ihren Mund auch den entfernten Zei­ten in deinem Wort entdecken.

5. Bleibt gleich vor Men­schen Manches noch in dieser