Von der Erkenntniß der Religion
3. Wozu hat mich mein Gott| der und dem Frommen den alerschaffen? Was ist hienieden lerbesten Unterricht. selig meine Pflicht? Wird auch den wer es achtsam hört, bewahrt und mit Gehorsam ehrt.
der Tod hinraffen, und hält Gott fünftig ein Gericht? Wie werde ich darin bestehn? Wie der verdienten Straf' entgehn?
2. Es leuchtet uns auf unsern Wegen, vertreibt des Irrthums Finsterniß. Es füllt mit Freuden, bringt uns Segen und machet unser Herz gewiß, es lehrt uns, Höchster, was du bist, was gut vor deinen Augen ist.
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4. Entscheidet die Vernunft die Fragen durch ihrer Einsicht schwaches Licht? Hebt sie die Zweifel, die mich plagen? Und bleibt der Trost, den sie verspricht? Ach, ohne Jesu Licht und Heil wär' Finsterniß und Angst mein Theil.
5. Ja, du hast mich den Finsternissen des Irrthums und der Sünde Macht durch deine Lehre, Herr, entrissen; ihr Licht zerstreut des Zweifels Nacht; du zeigest mir des Höchsten Rath und führst mich auf der Wahrheit Pfad.
3. Dein Wort ermuntert, dich zu lieben; es lehrt, wie viel du denen giebst, die freudig dein Gebot ausüben, und wie du väterlich uns liebst. Und was, o Herr, dein Mund verspricht, bleibt ewig wahr und trüget nicht.
4. Gott, deine Zeugnisse sind besser und mehr der Sehnsucht werth, als Gold; ihr Werth ist föstlicher und größer, als Alles, was die Erde zollt; wer das thut, was dein Wort gebeut, dem bist du wohlzuthun bereit.
6. Ich weiß, wozu mich Gott erschaffen, ich kenne meine ganze Pflicht; den Geist wird nicht der Tod hinraffen; wer an dich glaubt, wird im Gericht durch dich, o Heiland, wohl bestehn und dann verklärt dich selber sehn.
5. Drum laß mich auch mit Lust betrachten, was mich dein Wort, o Höchster, lehrt, und mit Gehorsam auf das achten, was 7. O Jesu, laß mich deiner es von mir zu thun begehrt: so Lehre gehorchen mit stets größ- fließen Trost und Seelenruh' rer Lust, und keines Spötters auch mir aus deinem Worte zu. Wahn zerstöre dein tröstend Wort in meiner Brust. ganzes Leben preise dich, dein Heil erfreu im Sterben mich!
Mein mel. O Gott, du frommer Gott zc.
7. Wie dunkel wäre nicht, wie ungebahnt uns allen der Weg, auf dem wir hier hinab
Mel. Wer nur den lieben Gott zc.
6. Dein Wort, o Höchster, ist zum Grabe wallen, wenn du,
vollkommen, es lehrt uns unsre o Gott, nicht selbst durch deines ganze Pflicht; es giebt dem Sün- Wortes Licht uns väterlich ge


