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Christliches Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden im Fürstenthum Osnabrück : zum Gebrauche beim öffentlichen Gottesdienste und bei der Hausandacht ; [nebst] Lieder-Anhang zum Osnabrücker Landgesangbuch [und] Gebete [und] Die Episteln und Evangelia [...]
Entstehung
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aus der Natur und heiligen Schrift.

und bin, zu deinem Dienst auf; 4. Dich predigt Sonnenschein ewig hin.

5. Hilf, daß die Güter dieser Erden zu dir mich leiten, höch­ftes Gut; daß sie mir nicht zum Fallstrick werden, der statt des Nußens Schaden thut. Laß al­len Mißbrauch ferne sein, der Wünsche Ziel sei du allein.

und Sturm, dich preist der Sand am Meere; bringt, ruft auch der geringste Wurm, bringt meinem Schöpfer Ehre! Mich, ruft der Baum in seiner Pracht, mich, ruft die Saat, hat Gott gemacht; bringt unserm Schöpfer Ehre!

6. Hier ist mein Leben eine Reise, hier geht mein Weg zur andern Welt; drum mache du mich fromm und weise, daß ich hier thu', was dir gefällt, und nimm zu deiner Ruh' mich auf, wenn ich vollende meinen Lauf.

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5. Des Menschen Leib, den deine Hand so wunderbar be­reitet; des Menschen Geist, den sein Verstand, dich zu erkennen, leitet; der Mensch, der Schö­pfung Ruhm und Preis, ist sich ein täglicher Beweis von deiner Güt' und Größe.

Mel. Es ist das Heil uns kommen 2c.

6. Erheb' ihn ewig, o mein Geist, erhebe seinen Namen!

4. Wenn ich, o Schöpfer, Gott, unser Vater, ſei gepreiſt, deine Macht, die Weisheit dei- und alle Welt fag' Amen! Und ner Wege, die Liebe, die für alle alle Welt fürcht' ihren Herrn, wacht, anbetend überlege: so und hoff auf ihn, und dien' weiß ich, von Bewundrung voll, ihm gern; wer wollte Gott nicht, wie ich dich erheben soll, nicht dienen? mein Gott, mein Herr und Vater! 2. Mein wohin

es blickt, die Wunder deiner Werke. Der Himmel, prächtig ausgeschmückt, preist dich, du Herzen dank ich dir. Gott der Stärke! Wer hat die durch Menschen mir's gegeben, Sonn' an ihn erhöht? Wer lleidet sie mit Majestät? Wer ruft dem Heer der Sterne?

3. Wer mißt dem Winde sei­nen Lauf? Wer heißt die Him- 2. Auf ungewissen, finstern mel regnen? Wer schließt den Pfaden würd' ich ein Raub des Schooß der Erde auf, mit Vor- Todes sein; mit Sündenschuld rath uns zu segnen? Du, Gott und Fluch beladen, müßt' ich der Macht und Herrlichkeit, du, des Richters Strafe scheun. Ich dessen Güte reicht so weit, als fände keinen Trost in Noth, mich Erd' und Himmel reichen. schreckte stündlich Grab und Tod.

1*

Mel. Wer nur den lieben Gott 2c.

5. Mein Gott, du schenkteſt mir das Leben, von ganzem Du hast

die Christen waren; Heil sei mir! Sonst tennt' ich Christi Lehre nicht, sonst fehlte mir Glück, Trost und Licht.