Von der Erkenntniß der Religion
10. Laßt euch sein Wort den mit Weg der Wahrheit lehren, durch Dich Glauben und durch Liebe ihn zu ehren, bis er euch einst zum Himmel wird erheben, bei ihm zu leben.
Glaubens lügen, euch selbst be- dig ist, in aller Welt erkennen; trügen. daß du sein Gott und Vater bist frohem Dank bekennen. ehre und dein freue sich, was da ist, denkt und lebt durch dich im Himmel und auf Erden.
6. Ich bin dein Werk, dein Eigenthum; gieb, daß ich auch so lebe; mit Herz und That stets deinen Ruhm laut preise und
Mel. Es ist das Heil uns kommen 2c.
erhebe. Dein Lob ſei mein Ge
2. Du bist, o Gott, von Ewigkeit und bleibest ohne Ende; die schäfte hier und dort, wo ich Welt, so groß, das Meer, so werd für und für im hellern breit, sind Werke deiner Hände. Licht dich schauen. Des Himmels Bau, der Erden und was du, Herr,
Mel. Wer nur den lieben Gott zc.
schaffen haft, lehrt uns' dein 3. Gott des Himmels und
Wesen kennen.
2. Du bist voll Licht und Majestät, voll Herrlichkeit und Stärke. Wer deine Größe nicht versteht, den lehren deine Werke, daß du der Herr der Herren bist, daß deine Macht unendlich ist im Himmel und auf Erden.
der Erden, der du allgegenwärtig bist, von Niemand kannst ermessen werden, vor dem kein Ding verborgen ist, ach ziehe meinen Sinn zu dir und offen= bare dich auch mir.
2
2. Wohin ich Herz und Auge lenke, da find' ich deiner Gott3. Wer ist, den nicht der Sin-[ heit Spur. Wenn ich mit Annen Licht auf diese Fragen lei- dacht überdenke die großen Wuntet: Wer hat das Erdreich zuge- der der Natur, so ruft mir Alles, richt't, den Himmel ausgebrei- Alles zu: Wie groß ist Gott, tet? Wer hat der Sterne gro- wie klein bist du! Bes Heer, das tief und stark um= dammte meer so wunderbar erschaffen?
3. Es zeigen alle Elemente, wie groß der sei, der sie erschuf. Owenn das Stumme reden 4. Groß muß der sein, un- könnte, wie laut erschallte nicht endlich reich an Weisheit, Kraft der Ruf: Rühmt, Menschen, und Stärke; ein Wesen, wel- Gottes Güt' und Macht, der chem keines gleich, der so er- uns für euch hervorgebracht! habne Werke Werke hervorgebracht und aufgeführt, sie alle trägt und noch regiert, und keines übersiehet.
4. Unendlich, Gott, ist deine Liebe, die Erde deiner Güte voll! O gieb mir deines Geistes Triebe, daß ich dich preise, wie ich soll; nimm, was ich kann und hab
5. Dich müsse, wer verstän


