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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg
Entstehung
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Ewigkeit.

weiß doch, wann er sterben mag?

6. Laß von der Wollust dieser Welt, von Pracht und Reichthum, Ehr' und Geld doch nicht dein Herz betrügen. Ob auch die Welt sich sicher meint, dich täusche nicht der alte Feind, der Vater aller Lügen. Vor allen Dingen hab in Acht des ew'gen Todes lange Nacht.

7. O Eivigkeit, du Donner­wort, o Schwert, das durch die Seele bohrt, o Anfang sonder Ende! O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit, ich weiß vor Angst und Traurigkeit nicht, wo ich mich hinwende! Nimm du mich, wann es dir gefällt, Herr Jeſu, in dein Freudenzelt.

3. Rift,+ 1667.

Mel. Wenn wir in höchsten Nöthen sein. 597. Sündenmensch, bedenk den Tod, der letzten Stunde Angst und Noth und halt in Buße dich bereit, zu leben in der Ewigkeit.

3. Erschallt in deinen Ohren nicht: Ihr Todten, kommet vor Gericht!? Ist doch der

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jüngste Tag nicht weit, dem folgen wird die Ewigkeit.

4. Wenn du begehrest Got tes Huld, so meide alle Sün­denschuld; wer sündigt, liegt mit Gott im Streit und büßt dafür in Ewigkeit.

5. Unzählig ist der Sterne Heer, die Tropfen und der Sand am Meer; doch haben sie Maaß, Ziel und Zeit, und gleichen nicht der Ewig­keit.

6. Befinne dich, denk fort und fort, was Ewig für ein Donnerwort. Ach, keiner Zei­ten Zeit befreit dich von der ew'gen Ewigkeit!

G. Ph. Harsdörffer,+ 1658.

Me I. Alle Menschen müssen sterben.

598.0, wie werden wir so selig droben in dem Himmel sein! D, wie ernten wir so fröhlich dort die vollen Gar­ben ein! Hier gehn wir ein­her und weinen; dort wird uns die Sonne scheinen, die, von keiner Nacht verhüllt, unser Herz mit Wonne füllt.

2. Ist es doch um's Erden­leben trüb und jämmerlich