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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg
Entstehung
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498

V. Zukunft.

Hinauf, es kommt das Ruhe jahr!

3. S. Kunth, 1779.

Mel. Nun preiset Alle 2c.

592. Jch hab von serne, Herr, deinen Thron erblickt, und hätte gerne mein Herz vorausgeschickt, und hätte gern mein müdes Leben, Schöpfer 593. Jerusalem, du hoch­

Eigene Melodie.

der Geister, dir hingegeben.

gebaute Stadt, wollt' Gott, ich wär' in dir! Mein sehn­lich Herz so groß Verlangen hat und ist nicht mehr bei mir. Weit über Thal und Hügel, weit über flaches Feld regt's schon des Glaubens Flügel und eilt aus dieser Welt.

2. O schöner Tag, o Stunde reich an Glück, wann brichst du mir doch an, da ich getrost in Gottes Hand zurück die Seele geben kann mit frohem Lobgefange als auserwähltes Pfand, daß ich nunmehr ge­lange in jenes Vaterland!

3. Jm Augenblick hinauf dann schwingt sie sich bis an das Himmelszelt, wenn sie verläßt so sanft, so wunder­lich die Räume dieser Welt.

2. Das war so prächtig, was ich im Geist gesehn; du bist allmächtig, drum ist dein Licht so schön. Könnt' ich an deinen hellen Thronen doch schon von heute an ewig wohnen.

ich die Stadt gesehn, und ohn' Ermüden will ich ihr näher gehn und ihre hellen goldnen Gassen lebenslang nicht aus den Augen lassen.

J. T. Hermes,+ 1822.

3. Ach, ich bin sündig, noch dieser Welt geneigt; das hat mir bündig dein heil'ger Geist gezeigt; ich bin noch nicht genug gereinigt und noch zu wenig mit dir vereinigt.

4. Doch ich bin fröhlich, daß mich kein Bann erschreckt, fühle mich selig, weil deine Huld mich deckt. Ich will mich noch im Leiden üben und dich zeitlebens inbrünstig lieben.

5. Ich bin zufrieden, daß