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Schwarzburg-Rudolstädtisches Gesang-Buch für die öffentliche und häusliche Andacht : [nebst] Gebete ... [und] Episteln und Evangelien auf alle Sonn- und Festtage des ganzen Jahres [und] Antiphonien
Entstehung
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Neujahrs- Lieder.

schallt unser Lobgesang: dem| verzagen! Laß mich in deiner Ewigen sei Chre! dem Welter­löser Dank!

C. C. Sturm.

Gnade ruhn, und lehre lebens­lang mich thun nach deinem Wohlgefallen!

6. Gib neue Lust und neue Kraft, vor dir gerecht zu wan­deln! Laß mich, Herr, stets gewissenhaft mit mir und An­dern handeln! Dein Geist be­lebe Herz und Muth, dich, o du allerhöchstes Gut, und nicht die Welt zu lieben!

4) Neujahrs- Lieder. Mel. Es ist das Heil uns 2c.

33., u, Gott, du bist der

Herr der Zeit und auch der Ewigkeiten; laß mich auch jetzt mit Freudigkeit dein hohes Lob verbreiten! Ein Jahr ist abermal dahin. Wem dank' ich's, Gott, daß ich noch bin? Nur deiner Gnad' und Treue.

2. Dich, Ewiger, dich bet' ich an, unwandelbares Wesen, dich, den kein Wechsel treffen kann! Wir werden, sind ge­wesen, wir blühen und ver­geh'n durch dich; nur du bist unveränderlich; du warst und bist und bleibeſt.

flossen wäre.

4. Du hast auch im ver­floff'nen Jahr mich väterlich geleitet, und wenn mein Herz voll Sorgen war, mir Hilf und Trost bereitet. Von ganzer Seele preis' ich dich; auf's Neue übergeb' ich mich, Gott, deiner weisen Führung.

7. Die Welt vergeht; dieß reize mich, die Lust der Welt zu fliehen. Um beffre Freuden müsse sich mein Geist schon jezt bemühen! Den Engeln bin ich ja verwandt; im Himmel ist mein Vaterland; dahin, Herr, laß mich trachten!

3. Herr, ewig währet deine Treu' mit Huld uns zu be­gegnen; und jeden Morgen wird sie neu, mit Wohlthun uns zu segnen. Ich kenne keinen

In eigener Melodie.

Augenblick, da nicht von ihr 34. Das Jahr ist hinge

5. Vergib mir die gehäufte Schuld von den verfloss'nen Tagen, laß mich an deiner Vaterhuld nicht zweifeln, nicht

8. Herr, unterweise mich, die Zeit recht weislich auszu­kaufen! Laß mich die Bahn zur Ewigkeit mit heil'ger Vor­ficht laufen! Der Tage Last erleicht're mir bis meine Ruhe einst bei dir kein Wechsel weiter störet!

J. S. Diterich.

Schaum im wilden Bach. Denkt seinen heitern Stunden, denkt seinen trüben nach! Zu jenen grauen Jahren entfloh es, welche waren; es brachte Freud' und Kummer viel und führt' uns näher an das Ziel.

2. Sind wir noch alle lebend, wer heute vor dem Jahr, in Le­bensfülle strebend, mit Freun­den fröhlich war? Ach, mancher ist geschieden, und liegt und schläft in Frieden. Wir wün­