Neujahrs- Lieder.
schen Gottes Ruh' hinab in unsrer Freunde stilles Grab.
3. Wer weiß, wie mancher modert ums Jahr, versenkt ins Grab! Unangemeldet fodert der Tod die Menschen ab. Bei lauem Frühlingswetter weh'n oft verwelkte Blätter. Wer von uns nachbleibt, wünscht dem Freund im stillen Grabe Ruh',
und weint.
4. Der gute Mensch nur schließet die Augen ruhig zu; wie gnadenvoll versüßet ihm Gott des Grabes Ruh'! Er
schlummert kurzen Schlummer nach dieses Lebens Kummer; dann weckt ihn Gott, vom Glanz erhellt, zur Wonne einer bessern Welt.
5. Wohl auf denn! Frohen Muthes, auch wenn uns Trennung droht! wer gut ist, findet Gutes im Leben und im Tod. Dort sammeln wir uns wieder und fingen Wonnelieder. Wohl auf und gut sein immerdar! sei unser Wunsch zum neuen Jahr. J. H. Vos. Mel. Aus meines Herzens 2c.
35.
gen soll, Gott, dir heilig sein; ich will mich, frei von Sorgen, nun deiner Güte freu'n. Bis hierher halfft du, Herr, lobfing' ihm, meine Seele! lobsing' ihm, und erzähle: wie treu, wie gut ist er!
2. Ich überschau' die Pfade der kurzen Pilgerschaft. Nah', Gott, war deine Gnade, nah' war mir deine Kraft. Du leitetest zum Ziel mich auf so sanften Wegen, verliehst mir
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deinen Segen und großer Freuden viel.
3. Und gegen diese Freuden ( o wer, wer zählet fie?), was sind die kurzen Leiden? was ist des Lebens Müh? Am Abend war mein Herz oft voll von Gram und Sorgen, und mit dem neuen Morgen verschwand mein Gram und Schmerz.
4. So stärke, Gott, dein Auf allen meinen Wegen warst Segen stets meine Zuversicht. du mein Heil und Licht. Wie thatst du mir so wohl! wohin ich geh' und trete, ist jede, jede
Stätte von deiner Güte voll.
5. Gott! dir gebühret Stärke und Preis in Ewigkeit. Groß, groß sind deine Werke, groß deine Freundlichkeit. Ich will mein Leben lang dich preiſen, dich erhöhen, und einst mein letztes Flehen sei noch dein Lobgesang! C. C. Sturm,
verändert durch Diterich.
Mel. Es ist das Heil uns 2c. ott ruft der Sonn' und schafft den Jahr zu
theilen. Er schafft es, daß man sicher wohnt, und heißt die Zeiten eilen. Er ordnet Jahre, Tag und Nacht; auf, laßt uns ihm, dem Gott der Macht, Ruhm, Preis und Dank ertheilen!
36. Gott
2. Herr, der da ist und der da war! von dankerfüllten Zungen sei dir für das verfloff'ne Jahr ein heilig Lied gesungen für Leben, Wohlfahrt, Trost und Rath, für
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