Weihnachts- Lieder.
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3. Und wie vergelt' ich, Hei-| fallen vor unserm Mittler Jeſu
land, dir die große Treue, die du mir, schon eh' ich war, er= wiesen? Du bahntest unter bitterm Leid auch mir den Weg zur Seligkeit; sei hoch dafür gepriesen! Durch dich kann ich nun hienieden Gottes Frieden schon empfangen und einst volles Glück erlangen.
Christ, und danken, daß er allen Erretter, Freund und Bruder ist! Er gleicht der Morgensonne mit ihrem ersten Strahl, verbreitet Licht und Wonne und Leben überall. Durch ihn kommt Heil und Gnade auf unsre Welt herab; er segnet unsre Pfade durch's Leben bis zum Grab.
4. O gib, daß ich an diesem Heil nun auch im wahren Glauben Theil durch deinen Beistand nehme; daß ich hinweg vom Eiteln seh', die Wege deiner Wahrheit geh' und dein mich nimmer schäme, bis ich durch dich, wenn ich sterbe, zu dem Erbe deiner Frommen auch dereinst werd' aufgenommen!
5. Ich bringe dir ein dankbar Herz, bereit, in Freuden und in Schmerz, wie dir's gefällt zu wandeln. Verleihe
du mir selbst die Kraft, nach deinem Wort gewissenhaft zu denken und zu handeln! Fröhlich will ich hier im Leben dich erheben und einst droben wonnevoll dich ewig loben.
Mel. Nun lob' mein Seel' den 2c.
32. om Grab, an dem
wir wallen, soll Jesu Christ, dein Lobgesang empor zum Himmel schallen; dir opf're jede Seele Dank! und jeder der Gebornen erfreu' sich, Mensch zu sein! und jeder der Verlornen rühm' es, erlöst zu sein; zum Heiland uns gegeben, erschienst du, Gottes Sohn, mit dir erschien das Leben, mit dir des Himmels Lohn.
2. Kommt, laßt uns nieder
3. Frohlockt, ihr Mitgenossen der Erde und der Sterblichkeit! Uns ist nun aufgeschlossen der Eingang zur Zufriedenheit. Zu unsrer Erde nieder kam Gottes ew'ger Sohn; nun hebt er seine Brüder empor zu Gottes Thron. Er ward das Heil der Sünder und der Verlornen Hort; nun sind sie Gottes Kinder und Gottes Erben dort.
4. O du, dem jetzt die Menge der Engel und Verklärten singt, vernimm die Lobgesänge, die dir dein Volk im Staube bringt! Auch du warst einst auf Erden, was deine Brüder sind, ein Dulder der Beschwerden, ein schwaches Menschenkind. O, laß auch uns auf Erden dir gleichgesinnet sein, bis wir einst himmlisch werden und dein uns ewig freu'n!
5. Sind wir dann zu demt Lohne der Himmelsbürger dort erhöht; dann sind wir nah' dem Throne und schauen deine Majestät. Nicht mehr aus dunkler Ferne dringt dann der Dank zu dir; weit über Sonn' und Sterne erhaben jauchzen wir; und mit der Himmel Heere


