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Schwarzburg-Rudolstädtisches Gesang-Buch für die öffentliche und häusliche Andacht : [nebst] Gebete ... [und] Episteln und Evangelien auf alle Sonn- und Festtage des ganzen Jahres [und] Antiphonien
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Weihnachts- Lieder.

schenket euch in sich den besten| Mensch geworden bist, in deiner Freund; er kommt zu euch, fommt in sein Reich, wird Kind wie ihr, und weint.

Engel Chöre Anbetung, Preis und Ehre.

4. Hier soll, so lang noch Sterblichkeit und Sünden uns beschweren, durch unsre ganze Pilgrimszeit dich unser Dank verehren; doch mehr preis' unser Leben dich, und unser Geist be­strebe sich, stets durch ein gött­lich Leben dich, Heiland, zu erheben!

5. Schon hier, erhabner Gottessohn! sind wir durch Hoffnung selig. Die Freuden, die uns dort am Thron erwar­ten, sind unzählig. Dir, der sie gnadenvoll erwarb, der für uns Mensch ward, für uns starb, sei ewig Dank und Ehre,

Mel. Ermuntre dich, mein 2c.

30. Gelobet jeift du, Jesu, Anbetung, Preis und Ehre!

C.

von aller Menschen Zungen, von jedem,

Mel. Wie schön leuchtet der zc.

der noch ſterblich iſt, verherr. 31. Quf! stimme du mit

und besungen! Gelobet feist du von der Schaar, die einst, wie wir, auch sterblich war, nun heilig, ganz erneuert, den Sabbath Gottes feiert!

3. Er weint, und ihr, ihr seht durch ihn die Menschheit hoch erhöht. Die Würde, die er ihr verlieh'n, war bei ihm Majestät.

4. Euch drückte Sünden­sclaverei, euch war der Fluch gedroht! Er tilgt den Fluch und macht euch frei, besieget Sünd' und Tod.

5. O werdet dieser Wohlthat werth, erfüllet eure Pflicht! der Sohn, der sich für euch erklärt, ist euer Heil und Licht.

3. C. Grot.

2. In dieser höhern Brüder Dank soll unser Loblied schal­len; auch schwacher Menschen Lobgesang hofft, Herr! dir zu gefallen. Noch schauen wir, ach! nur von fern die hohe Seligkeit des Herrn, wozu nach diesem Leben du dort uns wirst erheben.

3. Doch bald, bald sind wir auch, wie sie, zum Leben durch gedrungen; bald ist nach kurzer Tage Müh' das Kleinod uns errungen. Dann singen wir dir, Jesu Christ, daß du ein

Geist, in jenen Lobgesang, da­von der Himmel tönte, als der zur Welt herniederkam und unsre Menschheit an sich nahm, der uns mit Gott versöhnte! Freu' dich innig! Er, dein Führer und Regierer, tam auf Erden, Licht und Heil auch dir zu werden.

2. Ja, Preis und Ehre, Gott, sei dir! Wie gnadenvoll bist du auch mir in deinem Sohn erschienen! Du sendest aus Erbarmen ihn, die demt Verderben zu entzieh'n, die schnöden Lüsten dienen. Preis dir, daß mir neue Pfade zu der Gnade offen stehen, mich durch dich beglückt zu sehen!