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Schwarzburg-Rudolstädtisches Gesang-Buch für die öffentliche und häusliche Andacht : [nebst] Gebete ... [und] Episteln und Evangelien auf alle Sonn- und Festtage des ganzen Jahres [und] Antiphonien
Entstehung
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Weihnachts- Lieder.

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nicht uns auch geboren?

4. Damit der Sünder Gnad'| barmung zu freu'n? Ist er erhält, erniedrigst du dich, Herr der Welt, nimmst selbst an unsrer Menschheit Theil, er­scheinst im Fleisch und wirst uns Heil.

2. Schatten und Dunkel be­deckte den Erdkreis. Es irrten Völker umher, wie die Herden, verlassen vom Hirten. Jesus erschien. Nächte verschwanden durch ihn, die auch den Weisen verwirrten.

5. Dein König, Zion, fommt zu dir; ,, ich komm', im Buche steht von mir: Gott, deinen Willen thu' ich gern." Gelobt sei, der da kommt im Herrn!

6. Herr, der du Mensch ge­boren wirst, Immanuel und Friedefürst, auf den die Väter hoffend sah'n, dich, Gott Mes­fias, bet' ich an.

7. Du, unser Heil und höchstes Gut, vereinest dich mit Fleisch und Blut, wirst unser Freund und Bruder hier, und Gottes Kinder werden wir.

8. Durch Eines Sünde fiel die Welt, ein Mittler ist's, der sie erhält; was zagt der Mensch, wenn der ihn schützt, der in des Vaters Schooße figt!

9. Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, den Tag der hei ligsten Geburt, und Erde, die ihn heute sieht, sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied!

10. Dieß ist der Tag, den Gott gemacht, sein werd' in aller Welt gedacht; ihn preise, was durch Jesum Christ im Himmel und auf Erden ist!

C. F. Gellert.

Mel. Hast du denn, Jesu, dein 2c.

28. Chre hre sei Gott in der

Höhe! Der Herr ist geboren. Lasset uns singen, o Brüder! sind wir nicht erforen, hier schon uns sein, seiner Er­

3. Menschen, berufen, sich unter einander zu lieben, folg­ten der Zwietracht und Bitter­keit schändlichen Trieben. Jesus erschien, lehrte den Menschen­haß fliehn, lehrte den Frieden uns lieben.

4. Wohlthun und Segen nur folgten des Göttlichen Schritten, Troft und Erquickung trug er in der Weinenden Hütten; selbst er, ihr Freund, hätte vielfältig geweint, selber geduldet, ge­

litten.

5. Ehre sei Gott in der Höhe! Ein ewiges Leben hat er durch ihn, seinen Sohn, uns erbarmend gegeben. Bis in das Grab stieg er vom Himmel herab, einst uns zum Himmel zu heben.

6. Selige Aussicht, wenn dann meinen Retter ich sehe, ihn mit den Schaaren Voll­endeter ewig erhöhe! Danket schon hier, selige Brüder, mit mir! Ehre sei Gott in der Höhe!

A. H. Niemeyer.

Mel. Lobt Gott, ihr Christen 2c.

29. Preist, Menschen, preift

im Jubelton, preist, Völker, euer Glück! Euch brin­get Jesus, Gottes Sohn, ver­lornes Heil zurück.

2. Er kommt voll Huld und