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Schwarzburg-Rudolstädtisches Gesang-Buch für die öffentliche und häusliche Andacht : [nebst] Gebete ... [und] Episteln und Evangelien auf alle Sonn- und Festtage des ganzen Jahres [und] Antiphonien
Entstehung
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schien, sollte schon auf Erden Wohlfahrt, Ruh' und Glück durch ihn angekündigt werden; ward auch schon für den Sohn, der uns Heil gewähret, von Gott selbst erkläret.

4. Gott ließ seiner Ankunft Zeit vorher offenbaren, und der Ankunft Wichtigkeit früh die Welt erfahren. Alles war offenbar, alles ward erfüllet, und durch ihn enthüllet.

5. Wer schaut so, wie Gott, vorher in der Zukunft Zeiten? Wer enthüllt, so klar, wie er ihre Dunkelheiten? Wer er­reicht je so leicht auf verborgnen Wegen seines Zweckes Segen?

6. Er, der seine Welt regiert, kann Begebenheiten, auf die ihn sein Rathschluß führt, lange vorbereiten. Nichts wird Licht, was er nicht weise überdenket, wählt, beschließet, lenket.

3. C. Grot.

Advents- Lieder.

2. Wer ist der Lehrer und der Held voll göttlich hoher Macht? Sieh, Christus ist's, lobsinge, Welt! Dir wird dein Heil gebracht.

3. Dir, Menschgewordner, bringen wir Anbetung, Preis und Dank. Du kommst. Ent­

Gottes Sohn, Dich würdiger erhöh'n.

D. Schiebeler.

Die vorige Melodie.

22. D es Aberglaubens Finsterniß deckt Menschen, Welt und Land; der sie der Knechtschaft Joch entriß, Gott, wird als Gott

verkannt.

5. Mit göttlich hoher Wun­derkraft wirkt er, so oft er

Mel. Lobt Gott, ihr Christen 2c.

21. Er kommt, der Lehrer spricht, ist frei von aller Lei­

denschaft, und Beispiel jeder Pflicht.

und der Held, voll göttlich hoher Macht. Sein Arm besiegt, sein Blick erhellt des Todes Mitternacht.

4. Einst, wenn wir auf des Himmels Thron in Herrlichkeit dich seh'n, soll unser Lob, o

2. Blos von des Gottes­dienstes Glanz und seiner Bracht gerührt, verkennen sie die Absicht ganz, auf die Gott selbst sie führt.

3. Das Laster dringet weit umher mit frecher Stirn her­vor, und hebet immer mächti­ger sein stolzes Haupt empor.

4. Er kommt, der längst gewünschte Held, gibt seinem Volke Glück, bringt ihm zum Segen für die Welt der Wahr­heit Licht zurück.

6. Er, aller Völker Heil, zer­bricht das Joch, das schwer sie drückt, verbreitet seiner Lehre Licht und segnet und beglückt.

7. D preiset, Völker, preiſt den Sohn, der euch zum Heil erschien, fallt nieder vor des Vaters Thron, der euch dieß Heil verlieh'n!

J. C. Grot.

Mel. Kommt her zu mir 2c.

gegen schalle dir der Erde Lob- 23. Erwache nun, o Chri­

stenheit, zu dieser segensvollen Zeit, um fromm und gut zu handeln! Vergan­gen ist die finstre Nacht; denn