Beim Anfange des Kirchenjahres.
3. Doch fragst du nach des Wortes Früchten und bringit, was wir gethan, ans Licht, nach unsern Werken uns zu richten, so, Heiligster, besteh'n wir nicht. Du trugest uns mit viel Geduld; wir aber häuften Schuld auf Schuld.
4. O laß es deinem Geist gelingen, bei uns in diesem neuen Jahr die Sünde mächtig zu bezwingen, wo sie bisher noch herrschend war! Wir schwören dir heut' ew'ge Treu, daß sie nicht weiter herrschend sei.
5. Laß hier, wo wir jetzt niederfallen, dein unverfälschtes Gnadenwort bei unsrer Nachwelt noch erschallen, und sie an diesem heil'gen Ort der Tauf und deines Mahls sich freu'n, und deine wahre Kirche sein!
6. Gib, daß wir dich stets kindlich ehren als dein geweihtes Eigenthum! Einst führst du uns zu jenen Chören, wo man, erfüllt von deinem Ruhm, das Leben, das uns dort beseelt, nicht mehr nach Tag und Jahren zählt.
Mel. Nun laßt uns Gott 2c.
19. Hier find wir, dich zu
dem wir angehören, dir, Vater, zu lob fingen, dir Preis und Dank zu bringen.
2. Noch leuchtet dir zur Ehre der Offenbarung Lehre, dieß Licht, von dir verbreitet, das uns zum Leben leitet.
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4. Du duldest uns auf Erden; wir sollen frömmer werden, und, was wir seh'n und hören, soll uns zu dir bekehren.
3. Noch hast du uns verschonet, nach Sünden nicht gelohnet, mit Langmuth uns getragen, erhört Gebet und Klagen.
5. Herr Gott von großer Treue, wir preisen dich! Erfreue uns noch mit deinem Lichte, führ' uns nicht zum Gerichte!
6. Wir wollen voll Vertrauen auf deine Güte schauen, dein heilsam Wort recht lernen, vom Bösen uns entfernen.
7. Hilf uns zu allen Zeiten! laß uns dein Auge leiten! getreu sei jeder Lehrer, und folgsam jeder Hörer!
8. Dein Friede wohn' im Lande! gib Segen jedem Stande! nach überwundnen Leiden gib uns des Himmels Freuden!
9. Wenn, Vater, deine Frommen in deinen Tempel kommen, so wollest du gewähren, was sie von dir begehren!
3. A. Cramer.
2) Advents- Lieder.
Mel. Straf mich nicht in deinem zc.
20. Was der Menschen
vater thut, was sein Rath ersehen, muß, denn es ist immer gut, uns zum Heil geschehen. Ihm gebricht Weisheit nicht, ihm, der nie gefehlet, was sein Rathschluß wählet.
2. Jesus wird zum Heil der Welt einer unsrer Brüder, er, der Helden größter Held, kommt zu uns hernieder; brüderlich wollt' er sich und sein theures Leben hin für Sünder geben.
3. Lange noch, eh' er er


