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An Festtagen 2c.
Vaterhuld, fühlt seine Gütig-| ist mehr als einer Welt Gewinn. keit! Auch uns hat unser Gott gesegnet und erfreut.
Eh' Erd' und Himmel wac, warst du unwandelbar. Lobt den Höchsten; ihn, ihn erhöht! sein Wort besteht, wenn Erd' und Himmel schon vergeht.
4. Wir danken, Vater, dir; wir weihen, Gott der Liebe, dir unfres Geistes Kraft, dir unsres Herzens Triebe. O bilde unser Herz nach dir, Allgütiger, und mach' an Güte dir uns immer ähnlicher.
H. G. Demme. Mel. Wachet auf! ruft uns die zc.
3. Einst erschuf er, sich zur Ehre, von Sonnen unzählbare Heere, auch die, die uns strahlt, uns erquickt. Um die Sonne hieß er Erden, auch die, die uns ernähret, werden, und herrlich hat er sie geschmückt. Er sprach, und es geschah; die Welt stand fertig da. Lobt den Höchsten! er will, er spricht's. Er schafft aus Nichts, der Herr, der Vater alles Lichts.
17. Unsern Gott, den Gott
nsern Gott, den Gott der Ehre, besingen seiner Engel Chöre; der Herr ist groß! sein Nam' ist hoch! Werd' auch du voll seines Ruhmes, Volk Gottes, Volk des Eigenthumes; ob du schon Staub bist, preis' ihn doch! Süß ist dem Gnädigen auch Dank des Stammelnden. Lobt den Höchsten! Der reich an Güt' auf's Niedre sieht, verschmäht nicht schwacher Menschen Lied.
2. Höchster, deiner Allmacht gleichet auch deine Gnade, und fie reichet durch aller Himmel Himmel hin. Nie hast du dein Wort gebrochen, selbst Hoff- regierst mich väterlich. nung deß, das du versprochen,
4. Herr, von dem wir alle Gaben aus deines Reichthums Fülle haben, du Herr, vergisfest uns'rer nie. Du schufft alle Millionen, die auf dem weiten Erdkreis wohnen, du kennst und überschauest sie; und jedem theilest du sein Maaß mit Weisheit zu. Lobt den Höchsten! Mein Gott, durch dich entstand auch ich, und du
1) Beim Anfange des Kirchenjahres.
Mel. Wer nur den lieben Gott zc.
18. Best steht dein Bund,
wie Felsen stehen, du Gott der Gnade, Gott der Treu! Jahr' und Jahrhunderte vergehen; doch deine Güt' ist täglich neu. Für diese Güte
3. A. Schlegel.
II. Lieder zu besonderem Gebrauche.
bringen wir auch heute Dank, o Vater, dir.
2. Kein Feind zerstörte die Altäre, kein Feind zertrat dein Heiligthum. Noch singen wir von deiner Ehre, noch predigt man von deinem Ruhm. Durch Taufe, Abendmahl und Wort pflanzt sich auch hier die Kirche fort.


