An Festtagen 2c.
Ech ist, bist auch der Gott der Lebe; und ewig, wie du selber bit, find deines Wohlthuns Triebe.
5. Wer dir nur folgt, den führest du auf sichern, g'raden Wegen hier einer wahren Geistesruh', dort vollem Heil entgegen.
6. Ja, nicht blos zur Zufriedenheit auf kurzem Pilgerpfade, zu Freuden einer Ewig feit erschuf uns deine Gnade.
7. Wie sollten wir denn deinen Ruhm nicht wonnevoll er= heben, und als dein Volk und Eigenthum nicht dir zur Ehre leben!
8. Kein Tag von unsrer Lebenszeit soll, Höchster, uns vergehen, an dem wir deine Herrlichkeit nicht ehrfurchtsvoll erhöhen.
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Die Noth, womit sein weiser Rath uns prüft, erleichtert er.
5. Er trägt nach güt'ger Väter Art, uns Schwache mit Geduld; er züchtigt wohl, doch nie zu hart, und schenkt uns gern die Schuld.
6. Er weckt uns das Gewissen auf, ruft uns zur Besserung, und stärkt uns, achten wir darauf, mit Kraft zur Heiligung.
7. Er bleibt uns treu. Sein Wort steht vest. Wer hier sich zu ihm hält, kommt, wenn er diese Welt verläßt, zum Glück der bessern Welt.
8. Weiht, Christen, weiht zum Preis und Dank ihm eure Lebenszeit! Einst wird er unser Lobgesang noch in der Ewigkeit.
P. Gerhard,
veränd. durch Diterich und Cramer.
9. Mit Unterwerfung, Lieb'
Mel. Nun danket alle Gott 2c.
und Dank soll unser Herz dich 16. on Freud' und Dank
Lobgefang der ganze Himmel den Gott der Liebe! Weiht hören. ihm des Geistes Kraft, weiht ihm des Herzens Triebe! O
J. S. Diterich.
Mel. Vobt Gott, ihr Christen 2c.
15. Auf, Christen, bringet Menschen, Seligkeit schließt der
Gedanke von dem
und Herrscher aller Welt, dem Mächtigen, der Erd' und Meer und alle Himmel hält!
gen, von Gott geliebt zu sein.
2. Frohlockt mit jubelreichem Schall Gott, unserm höchsten Gut, der große Wunder über all, auch an uns Menschen thut!
2. Der Schöpfer spricht ein Wort, und eine Welt entstehet. Er spricht, der Ewige, und eine Welt vergehet; Licht ist sein Kleid, sein Blick durchdringt der Tiefen Nacht; das grenzenlose All' umfasset seine Macht.
3. Von unsrer zarten Kindheit an hat er uns unterstüßt, er, der allein uns helfen kann, und gern uns hilft und schüßt. 4. Er streut auf diesen Lebens
3. Doch nur um wohlzuthun, zu segnen, zu beglücken, gebraucht er seine Macht. Mit
pfad viel Freuden um uns her. I freudigem Entzücken fühlt seine


