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Schwarzburg-Rudolstädtisches Gesang-Buch für die öffentliche und häusliche Andacht : [nebst] Gebete ... [und] Episteln und Evangelien auf alle Sonn- und Festtage des ganzen Jahres [und] Antiphonien
Entstehung
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An Festtagen 2c.

Schicksal regieret, und deine Hand war über mir.

Güter der Erden, für die Ge­schenke deiner Treu; dir dank' ich, denn du heißest sie werden, und deine Güt' ist täglich neu.

10. Dir dank' ich für das Wunder der Güte, selbst dei­nen Sohn gabst du für mich. Von ganzer Seel' und ganzem Gemüthe, von ganzen Kräften preis' ich dich.

2. Wenn Noth zu meiner Hütte sich nahte, so hörte Gott, der Herr, mein Flehn, und ließ nach seinem gnädigen Rathe mich nicht in meiner Noth vergeh'n.

3. Ich sank in Schmerz und Krankheit darnieder, und rief: o Herr! errette mich! Da half mir Gott, der Mächtige, wieder, und mein Gebein er­freute sich.

4. Wenn mich der Haß des Feindes betrübte, klagt' ich Gott findlich meinen Schmerz. Er half, daß ich nicht Rache verübte, und stärkte durch Ge­duld mein Herz.

5. Wenn ich verirrt vom richtigen Pfade, mit Sünde mich umfangen sah, rief ich zu ihm, dem Vater der Gnade, und seine Gnade war mir nah.

13. Vergiß nicht deines Got­tes, o Seele, vergiß nicht, was er dir gethan! Verehr' und halte seine Befehle, und bet' ihn durch Gehorsam an!

6. Um Trost war meiner Seele so bange; denn Gott verbarg sein Angesicht.

C. F. Gellert. Mel. Ich dank' dir schon durch zc.

Ich

rief zu ihm: Ach Herr! wie so 14. Anbetung ſei dir, Herr­

Gott Schwachen nicht.

lichster, aller Dinge! Wer ist dir gleich, wer würdiger, daß man ihm Ehre bringe?

7. Er half und wird mich ferner erlösen. Er hilft, der Herr ist fromm und gut. Er hilft aus der Versuchung zum Bösen, und gibt mir zu der Tugend Muth.

2. In dir vereinigt Alles sich, was wir vollkommen nennen. Preis dir, Heil uns, Herr! daß wir dich als unsern Vater kennen!

8. Dir dank' ich für die Prüfung der Leiden, die du mir liebreich zugeschickt. Dir dank' ich für die häufigern die häufigern Freuden, womit mich deine Hand beglückt.

3. Run dürfen wir, wir Schwache, nicht vor deiner Größe beben; zu dir kann sich mit Zuversicht froh unser Herz erheben.

9. Dir dank ich für die

4. Du, dessen Macht unend­

11. Erhebt ihn ewig, gött­liche Werke, die Erd' ist voll der Huld des Herrn. Sein, sein ist Ruhm und Weisheit und Stärke, er hilft und er errettet gern.

12. Er hilft. Des Abends währet die Klage, des Mor­gens die Zufriedenheit. Nach einer Prüfung wen'ger Tage erhebt er uns zur Seligkeit.