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Schwarzburg-Rudolstädtisches Gesang-Buch für die öffentliche und häusliche Andacht : [nebst] Gebete ... [und] Episteln und Evangelien auf alle Sonn- und Festtage des ganzen Jahres [und] Antiphonien
Entstehung
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An Sonntagen.

5. Auch folgen will ich diesen| Größe seiner Macht das Leben heil'gen Lehren, und von der an das Licht gebracht! Sünde mich zu dir bekehren. Regiere mich, daß meine ganze Seele zum Ziel dich wähle!

6. Dein Tag sei mir ein Denkmal deiner Güte, ein Tag des Danks; er lenke mein Ge­müthe auf jenen Trost, den uns dein Sohn erworben, da er gestorben.

7. Dich bet' ich an, du Todesüberwinder, der du an diesem Tag zum Heil der Sün­der, die Gott und ihre Selig­feit nicht kannten, vom Grab erstanden.

Mel. Vom Himmel hoch, da 2c.

3. Dieß, Chriſten, ist der

Tag des Herrn! Ver­sammelt euch im Tempel gern! Ihn preisen ist des Christen Pflicht; drum, Christen, auf! versäumt sie nicht!

8. Es fei're dankbar diesen Tag die Erde, daß jedes Land voll deines Ruhmes werde!

Lob sei, Erlöſer, beinem großen 4. ich deine Lehren, o

Mel. Herzliebster Jesu, was 2c. En will

Namen auf ewig! Amen.

C. C. Sturm.

Heiligster, mit frommer An­dacht hören. Ich will mich da in dem Entschlusse stärken zu edeln Werken.

2. Wohl mir, wenn meine Andacht, meine Brüder zu glei­cher Andacht reizt und sie mir wieder ein rührend Beispiel werden, dir mit ihnen getreu zu dienen!

2. Rühmt seine schöpferische Macht, die alles einst hervor­gebracht, den Himmel und die ganze Welt, und alles, was fie in fich hält!

5. Du Sieger über Tod und Grab, der sich für uns zum Opfer gab, laß uns der Wohl­that würdig sein, mach' uns von unsern Sünden rein!

6. Laß deiner Auferstehung Kraft, die neues Leben in uns schafft, uns mit dem hohen Trost erfreu'n, einst ewig, Herr, bei dir zu sein!

3. Erkennt, um dankbar ihm zu sein, daß seine Vater­huld allein auch euch erschuf, und was euch nützt, euch lieb­reich gibt, euch nährt und schützt!

4. Rühmt auch, daß heute Jesus Christ vom Tod einst auferstanden ist, der durch die

7. Dheil'ger Geist, dein Unterricht sei immer unsers Lebens Licht, und leit' uns auf der Tugend Bahn durch Glück und Unglück himmelan!

R. Selneccer, veränd. durch Zollikofer.

3. Wenn wir dich da mit einem Munde loben, wie füh­len wir uns dann zu dir er­hoben! Ein neuer Eifer, was du willst, zu wählen, belebt die Seelen.

4. Ich soll durch deinen Geist geheiligt werden, soll als Er­löfter deines Sohns auf Er­den dir, Ewiger, mit Zuver­sicht vertrauen, und einst dich schauen.