Begräbnißlieder.
3. Ich bin ein Glied an 2. Der letzte Kampf war deinem Leib, deß tröst' ich mich von Herzen; von dir ich ungeschieden bleib' in Todesnoth und Schmerzen. Wenn ich gleich sterb', so sterb' ich dir; ein ewig Leben hast du mir durch deinen Eod erworben.
schwer und heiß; die Stirne deckte kalter Schweiß; der Schmerz, die Angst war fürchterlich! da kam Gott und erbarmte sich.
4. Weil du vom Tod er standen bist, werd' ich im Grab' nicht bleiben. Mein Trost, Herr, deine Auffahrt ist, kann Todesfurcht vertreiben; denn wo du bist, da komm' ich hin, daß ich stets bei dir leb' und bin; drum fahr' ich hin mit Freuden.
5. So fahr' ich hin! Zu Jesu Christ sich meine Arm' ausstrecken; so schlaf' ich ein und ruhe fein, kein Mensch kann mich erwecken, denn Jesus Christus, Gottes Sohn, der öffnet mir die Thüre schon, führt mich zum ew'gen Leben.
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3. Nun ruht er, den wir liebten, aus. Gott rief ihn in sein Vaterhaus und trocknet ihm die Thrånen ab; nur ſeine Asche sinkt in's Grab.
4. Selbst für die schweren Kämpfe preist den Vater nun der sel'ge Geist, und ruft: Auch in des Todes Nacht hat Gott es wohl mit mir gemacht.
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5. Bald legen unsern Pils gerstab auch wir bei unsern Gräbern ab: laß dann in ewigem Verein bei dir uns, Vas ter, Alle seyn!
Hermann( Nicolaus).
Mel. Nun laßt uns den( CB. 87.) 671. Wir bringen weinend unsern Dank, wir stammeln dir den Lobgesang, dir, der den Retter aus der Noth gesendet hat, den sanften Tod. Tag.
Niemeyer.
Mel. Herr Jesu Chrift, dich( CB.50.)
672. Wir haben ihn zur Ruh' gebracht; er schläft nun
eine lange Nacht. Kein Ruf zu wecken ihn vermag, als Gottes Stimm' am jüngsten
2. Gott


