Begräbnißlieder.
thal errungen, was dir Schönes, Gutes hier gelungen, in Gottes Händen wird es blühn und lang noch Segen spenden.
6. Schließt das Grab! Er ruht in Gottes Frieden. Schei det still und harrt, bis uns beschieden, ihm nachzugehen. Heiland, laß es nur in dir geschehen!
Rochliß.
Mel. Jesus, meine Zuvers.( CB.66.) 668. Selig, felig find,
die nun schon im friedevollen Grabe von des Lebens Arbeit ruhn, reich durch Gottes höchste Gabe! Jedes Werk vom schwülen Tag folget den Entschlafnen nach.
2. Gott, du willst's, wir le ben noch mühsam hier in Pilgerhütten. Alle trugen einst dieß Joch, die des Lebens Kron' erstritten. Endlich aber führt der Tod uns, wie sie, zu dir,
o Gott!
3. Jesus selber lebte hier vormals auch in Pilgerhütten; ach, vielmehr, vielmehr als wir, hat des Menschensohn gelitten! Laß uns glaubig auf ihn sehn
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4. Was ist diese Lebenszeit? Uch, nur eine kurze Stunde! dennoch hängt die Seligkeit an der kurzen Lebensstunde. Ew'ges Leben oder Tod wågt uns zu der heil'ge Gott
5. Gieb uns Weisheit, Herr, und Kraft, diese Stunde wohl zu nüßen, und beim Schluß der Pilgerschaft wollest du uns unterstützen, daß wir glaubig auf dich sehn und getrost zum Tode gehn.
6. Daß wir dein sind, nicht der Welt, daß du uns wirst auferwecken: diesen Trost der bessern Welt laß uns, wenn wir sterben, schmecken. Flöße Muth und Ruh' uns ein, selbst im Tode froh zu feyn.
7. Wenn wir, um einst auss zuruhn, zu den Todten Got: tes gehen, wollst du mehr noch
an uns thun, als wir bitten und verstehen. Auch für unfre Todesnacht riefst du einst: Es ist vollbracht!
Mel. Bachet auf, ruft( CB. 113.)
669. Sterben führet une
und durch ihn im Kampf be- zum Leben. Getroft! Gott hat stehn.
den Sieg gegeben: des Todes
Macht


