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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche in den Stadtkirchen zu Leipzig
Entstehung
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Begräbnißlieder.

und dieses Leibes Hülle sey der Verwesung Raub!

5. In jenem bessern Leben, das ewiglich besteht, wird mich ein Leib umgeben, der nimmer­mehr vergeht.

6. Dann eil' ich dir entge: gen, mein triumphirend Haupt! und ernte dann im Segen das Heil, das ich geglaubt.

Sturm. T

ore

als unsre Thränen flehn, giebt uns, der ewig liebte.

2. Das kam in feines Menschen Herz, was denen Gott bereitet, den Pilgern, die oft trüber Schmerz zum ew' gen Leben leitet. Wir schauen in das tiefe Meer, erforschen's nicht; denn Gott ist der, der unsrer sich erbarmet. Mehr, vielmehr als wir verstehn, mehr,

3. Sen, Seele, stark und fürchte nicht, durch's finstre Thal zu wallen! Nah' an des Thales Nacht ist Licht; der Engel Jubel schallen in's letzte Seufzen der Natur. Der bei sich selbst die Gnade schwur sein Haupt am Kreuze neigte er erfüllt des Bundes Eid, er ist ganz Barmherzigkeit. Dank sey ihm, Preis und Ehre! Klopstock.

Eigene Melodie.( CB. 30.)

660. Einst sink ich, zu

verwesen, ein und werde wie­der Erde; doch werd' ich nicht

Mel. Christus, der uns( CB. 21.)

auf ewig ſeyn, was ich im 661. Gebt dem Tode

Grabe werde. Im Schooße Gottes ruht mein Geist von diesem Leben aus, und fleußt von Wonn' anbetend über. Ach, mein Auge sahe nie, mei­nem Ohr ertönte nie solch' Heil in diesem Leben.

seinen Raub, laßt ihm seine Habe! Seelen werden nicht zu Staub, schlummern nicht im Grabe. Senket nur den Leichnam ein; laßt die Erde rollen: wir, wir wollen deß uns freun, daß wir sterben follen.

2. Seht, da liegt der Todte nun in geweihter Stille! Last ihn, Freunde, laßt ihn ruhn Es ist Gottes Wille. Weinet nicht! Er hat nun schon, was wir erst ersehnen. Ihn erweckt kein Klageton; trocknet eure Chránen!

3. Stims