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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche in den Stadtkirchen zu Leipzig
Entstehung
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Begräbnißlieder.

faßt. Wohl dir! dir ist ge­schehen, wie du geglaubet haft.

10. Der Herr bringt dir entgegen der Treue Gnaden­lohn. Uns bleibt dein Werk, dein Segen, und dein Gebet am Thron.

11. D Schöpfer und Er­halter, o führ auch uns so treu und steh uns noch im Alter mit deiner Hülfe bei!

CEXAS

12. Ja, führ' uns, bis wir sterben, auf deines Soh nes Bahn, und endlich nimm als Erben uns dort mit Eh­ren an! Sachse.

Mel. Der lieben Sonne( CB. 23.) 658. Die Christen gehn von Ort zu Ort, durch man­nichfalt'gen Jammer, und kom­men in den Friedensport, und ruhn in ihrer Kammer. Gott nimmt sie nach dem Lauf mit Baterarmen auf; das Wei­zenkorn wird in sein Beet auf Hoffnung schöner Frucht gefä't.

2. Wie send ihr doch so wohl gereist! gelobt seyn eure Schritte, du ewig nun befrei.

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ter Geist, du jest verlaßne Hütte! Du, Seele, bist beim Herrn; dir glänzt der Morgenstern. Euch Glieder deckt mit sanfter Ruh' der Erde kühler Schatten zu.

3. Wir freun uns in Ge­lassenheit der großen Offenba­rung; indessen bleibt das Pil­gerkleid in heiliger Verwah­rung. Wie ist das Glúdk so groß, zu ruhn in Gottes Schooß! Die Liebe führ' uns gleiche Bahn: so tief hinab, so hoch hinan!

v. Zinzendorf.

Mel. Christus, der ist mein( CB.20.)

659. Einst geh' ich ohne

Beben zu meinem Tode hin; denn Christus ist mein Leben

und Sterben mein Gewinn.

2. Ich scheue nicht die Schrecken der freudenleeren Gruft; der wird mich aufers wecken, der mich zum Grabe ruft.

3. Und riefe mich zu schei. den auch heute schon mein Gott, so folg' ich ihm mit Freuden und sterb' auf sein Gebot.

4. Des Lebens Kraft und Fülle welk' immerhin wie Laub

und