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Begräbnißlieder.
Himmelgebn läßt uns den Himmel offen sehn.
14. Wohl dem, der sich, mit ihm vertraut, schon hier die ew'gen Hütten baut! Er sieht das Kleinod in der Fern' und kämpfet gern, und harrt der Zukunft seines Herrn.
15. Nun, Thor des Fries dens, öffne dich! Hinein! hier schließt die Wallfahrt sich. Ihr Schlummernden im Friedensreich, gönnt allzugleich auch ihm( ihr) ein Raumlein neben euch!
16. Viel Gråber sind an diesem Ort, viel Wohnungen im Himmel dort; bereitet ist die Stätte schon am Gnadenthron, bereitet ihm( ihr) durch Gottes Sohn.
17. Sein ist das Reich mit Allgewalt; Er zeugt und spricht: Ich komme bald!" Ja, komm, Herr Jesu, führ" uns ein! Wir harren dein! Amen! dein laß uns ewig seyn!
Sachse.
Mel. Christus, der ist mein( CB. 20.) 657. Der Herr der Ernte
winket: die reife Garbe fällt. Die Abendsonne sinket: der Wandrer sucht sein Zelt.
2. Dein Knecht geht, reif an Jahren, o Herr, zur stillen Rast: laß ihn in Frieden fah ren, wie du verheißen hast.
3. Er hat wohl viel getragen, sein Lauf war lang und schwer: nun fühlt er von den Plagen des Lebens keine mehr.
4. Sein Abend ist gekomwie wird er bei den Frommen, vollendet ist sein Thun: men nun sanft und felig ruhn!
5. Dein Rath hat ihn ge dein Schuß hat ihn begleitet, leitet, o Herr, wie wunderbar! wenn er verlassen war.
6. Mit deines Geistes Stärke hast du sein Thun gelenkt, zum langen Tagewerke ihm Kraft und Frucht geschenkt.
7. Du haft im Erdgetümmel dich still zu ihm geneigt, und ihm den Weg zum Himmel in deinem Wort gezeigt.
8. Nun rief er, stark im Hoffen, doch matt vom Erdenlauf: Ich seh' den Himmel offen; Herr Seſu, nimm
mich auf!
9. Wohl dir! du wirst ihn sehen, den liebend du umfaßt.


