Begräbnißlieder.
folgen segnend nach. Hab' gute Nacht! der Tag war schwul im Erdgewühl; hab' gute Nacht, die Nacht ist kühl!
4. Ein Festschmuck ist der Särge Tuch, ein Siegeszug der Leichenzug. Triumph! der Herr macht gute Bahn; sein Kreuz voran, das winkt und deutet himmelan.
5. Ihr Glocken, tönet festlich drein und läutet hell den Sabbath ein, der nach des Werktags kurzer Frist durch Jesum Chrift für Gottes Volk bereitet ist!
6. O selig, wer das Heil erwirbt, daß er im Herrn, in Christo, stirbt! O selig, wer, vom Laufe matt, die Gottes stadt, die droben ist, gefunden hat!
7. Was suchst du, Mensch, bis in den Tod? Du suchst soviel, und Eins ist Noth! Die Welt beut ihre Güter feil; denk an dein Heil, und wähl' in Gott das beste Theil!
8. Was sorgst du bis zum legten Tritt? Nichts brach test du, nichts nimmst du mit. Die Welt vergeht mit Lust und Schmerz; schau' himmel
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wårts! Da, wo dein Schak ist, sey dein Herz.
9. Mit Gott bestell' dein Haus bei Zeit, eh' dich der Tod an Todte reiht. Sie rufen: Gestern war's an mir, heut' ist's an dir; hier ist kein Stand, kein Bleiben hier!
10. Vom Freudenmahl zum Wanderstab, aus Wieg' und Bett' in Sarg und Grab: wann, wie und wo, ist Gott bewußt. Schlag' an die Brust; du mußt von dannen, Mensch, du mußt!
11. Da ist kein Haus zu reich, zu arm, kein Haupt zu hoch, kein Herz zu warm, da blüht zu schön kein Wangenroth; im Finstern droht der Tod, und überall der Tod.
12. Uch, banges Herz im Leichenthal, wo ist dein Licht, dein Lebensstrahl? Du bist es, Jesu, der mit Macht aus Gråbernacht das Leben hat an's Licht gebracht!
13. Dein Trostwort klingt so hoch und hehr: ,, Wer an mich glaubt stirbt nimmer. mehr!" Dein Kreuz, dein Grab, dein Auferstehn, dein
Hims


