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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche in den Stadtkirchen zu Leipzig
Entstehung
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Begräbnißlieder.

hat vollendet seine Bahn, er duldet Kreuz und Leiden, ge­kämpfet einen guten Streit in Glauben und Gerechtigkeit; nun ruhet er im Frieden.

2. Herr, dir sey Preis! durch deine Kraft ist ihm sein Kampf gelungen; dein Arm hat ihm den Sieg verschafft, daß er die Kron' errungen. Nun wohnet er im sel'gen Licht, nun schauet er von An­gesicht den Herrn, dem er ge­glaubet.

3. Drum singen wir mit Preis und Dank: wie wohl ist ihm geschehen! Gelobt sen Gott, der lebenslang ihn him­melan hieß gehen! Wir sehn ihm nach, er sieht herab auf uns, die wir bei seinem Grab ihm nachzukommen flehen.

v. Pfeil.

Mel. Herzliebster Jesu,( CB. 54.)

655. Am Grabe stehen wir und opfern Thränen, wir schauen in die Gruft mit ban­gem Sehnen, da du, o Va­ter, einen deiner Frommen von uns genommen.

2. Mit ihm ist uns ein Freund in's Grab getragen;

sein treues Herz wird nicht mehr für uns schlagen; nun kann sein Rath, deß wir uns sonst erfreuten, uns nicht mehr leiten.

11m

3. Nimm Preis und Dank, daß du in diesem Leben zum Segen den Entschlafnen uns gegeben; du nahmst ihn uns, wir trauern und sind stille: gut ist dein Wille!

4. Er gab den Geift in seines Mittlers Hånde: im Glauben selig sey auch unser Ende. Du wolleft, Herr, mit ihm und allen Deinen uns dort vereinen!

Mel. Ich hab' mein' Sach'( CB.60.) 656. Auf! tretet an zum letzten Gang! kurz ist der Weg, die Ruh' ist lang. Gott füh­ret ein, Gott führet aus. Wohlan, hinaus! zum Blei­ben war nicht dieses Haus.

2. Du Herberg' in der Wanderzeit, du gabeft Freu­den, gabst auch Leid! Jetzt schließe, Welt, das Haus bist du, die Thüre zu! dein Gast geht in die ew'ge Ruh'.

3. So tragt ihn in sein Schlafgemach; die Freunde fol