Gott, der Inbegriff aller Vollkommenheiten. 15
nie zur Natur der Geister. 2. Er will und spricht's; Hier staunt der flügste Meister; so sind und leben Welten. er glaubet nur und schweigt. Und er gebeut, so fallen durch sein Schelten die Himmel nieder in ihr Nichts.
5. Von dir strömt alles Leben, du bist der reinste Geist; du hast die Kraft gegeben dem Engel, der dich preist. In deinem Heiligthum ertönen Lobgesänge in seiner Brüder Menge, zu deines Namens Nuhm.
3. Licht ist sein Kleid, und seine Wahl das Beste; er herrscht als Gott, und seines Thrones Veste ist Wahrheit und Gerechtigkeit.
6. Stimm' in der Engel Chöre, o meine Seele auch; sei voll von Gottes Ehre, du, seines Odems Hauch! Wie groß ist dein Beruf! Auf! widme beine Kräfte dem würdigsten Geschäfte, wozu dich Gott erschuf.
7. Im Geiste bet' ihn, Seele, bet' ihn in Wahrheit an! Liebst du des Herrn Befehle, wie selig bist du dann! Er hat Unsterblichkeit und Seligkeit und Leben; das Alles wird er geben dem, der sich ganz ihm weiht.
Mel. Singt unserm Gott 2c.
22. Gott ist mein Lied! Er ist der Gott der Stärke; Herr ist sein Nam', und groß sind seine Werke, und alle Himmel sein Gebiet.
4. Unendlich reich, ein Meer von Seligkeiten, ohn' Anfang Gott, und Gott in ew'gen Zeiten; Herr aller Welt, wer ist dir gleich?
5. Was ist und war im Himmel, Erd'und Meere, das kennet Gott, und seiner Werke Heere sind ewig vor ihm offenbar.
6. Er ist um mich, schafft, daß ich sicher ruhe; er schafft, was ich vor oder nachmals thue, und er erforschet mich und dich.
7. Er ist dir nah, du sitzest oder geheft; ob du an's Meer, ob du gen Himmel flöhest; so ist er allenthalben da.
8. Er kennt mein Fleh'n und allen Rath der Seele. Er weiß, wie oft ich Gutes gnädig beizusteh'n. thu' und fehle, und eilt, mir
9. Er wog mir dar, was er mir geben wollte, schrieb in sein Buch, wie lang' ich leben sollte, da ich noch unbereitet war.


