Druckschrift 
Gesangbuch für den öffentlichen Gottesdienst der evangelisch-protestantischen Gemeinden der freien Stadt Frankfurt
Einzelbild herunterladen

14 Gott, der Inbegriff aller Vollkommenheiten.

2. Gelobet sei der Herr, mein Gott, mein Heil, mein Leben, des Vaters ew'ger Sohn, der sich für mich gegeben und mich erlöset hat mit seinem theu­ren Blut, der meinem Glauben schenkt sich selbst, das höchste Gut.

3. Gelobet sei der Herr, mein Gott, mein Trost, mein Leben, des Vaters werther Geist, den mir der Sohn ge­geben; der mir mein Herz erquickt, der mir gibt neue Kraft, der mir in aller Noth Rath, Trost und Hülfe schafft.

4. Gelobet sei der Herr, mein Gott, der ewig lebet, den Alles lobt und preist, was ist, was lebt und webet! Gelobet sei der Herr, deß Name Heilig heißt, der einig wahre Gott: Gott, Vater, Sohn und Geist.

5. Dem wir, mit Dank erfüllt, Gebet und Opfer bringen, und mit der Engel Schaar das dreimal Heilig singen; ihn preise ehrfurchts­voll die ganze Christenheit! Gelobet sei mein Gott in alle Ewigkeit!

2. Vollkommenheiten Gottes.

Gott, der Inbegriff aller erkannt? Macht euch von ihm kein Bild, der aller Welten Vollkommenheiten. Kreise, zu seinem ew'gen Preise, mit Herrlichkeit erfüllt!

3. Die Sonn' in hoher

Ferne mag strahlenreicher glüh'n; glänzt heller noch, ihr Sterne, was seid ihr ge gen ihn? Ihr seid mit eurer Pracht, in eurem schönsten Lichte, vor seinem Angesichte nur Schimmer seiner Macht.

4. Wie sollen wir dich nen­nen, dich, Vater der Natur? Was wissen wir? Wir ken­nen der Wesen Hülle nur. Der Weisen Scharfsinn steigt

mel. Beuch ein zu deinen 2c.

21. Schwingt, heilige Ge­danken, euch von der Erde los! Gott, frei von allen Schran­ken, ist unaussprechlich groß. Lobsinget Gott, lobsingt vor seinem Angesichte! Er wohnt in einem Lichte, zu dem kein Auge dringt.

2. Kein Sinn kann ihn erreichen, kein endlicher Ver­stand. Was kann sich ihm vergleichen? Wer hat ihn ganz