Das christliche Leben.
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auch durch die Nacht; so nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich.
Julie von Hausmann, † 1901.
Mel. Wer hier vor Gott will sein gerecht 2c.
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I
Steht auf ihr
lein, der Morgenstern mit hellem Schein läßt frei sich sehen wie ein Held und leuchtet in die ganze Welt.
3. 11 Ihr Kinder sollt bei diesem Stern erkennen Christum, unsern Herrn, Marien Sohn, den treuen Hort; der leuchtet uns mit seinem Wort.
4. A Gotts Wort, du bist der Morgenstern, wir können dein gar nicht entbehrn, du mußt uns leuchten immerdar, sonst sizzen wir im Finstern gar.
2. A Willkommen seist du, schöner Stern! Du bringst uns Christum, unsern
Herrn,
ber unser lieber Heiland ist; 562 Unter Bilien jener darum du hoch zu loben bist.
Freuden sollst du weiden, Seele, schwinge dich empor! Wie ein Adler fleug behende; Jeju Hände öffnen schon das Perlentor.
5. I 11 Willkommen seist du, lieber Tag, vor dir die Nacht nicht bleiben mag; leucht uns in unsre Herzen fein mit deinem hellen Himmelsschein!
7. Du bist die liebe Sonne klar, wer an dich glaubt, der ist fürwahr ein Kind der ewgen Seligkeit, die deinen Christen ist bereit.
6. AD Jefu Christ, wir warten dein: dein heilges Wort leucht uns so sein! Um End der Welt bleib nicht lang aus und führ uns in deins Baters Haus!
8. Wir danken dir, wir loben dich hier zeitlich und dort ewiglich für deine groß
Barmherzigkeit von nun an
Erasmus Alberus, geb. um 1500 in der Wetterau, Pfarrer in Sprendlingen i. St., Staden u. a. D., † 1553 in Neu- Brandenburg.
2. Laßt mich gehen, laßt mich laufen zu dem Haufen derer, die des Lammes Thron nebst dem Chor der Seraphinen schon bedienen mit dem reinsten Jubelton.
3. Löse, erstgeborner Bruder, doch die Ruder meines Schiffleins; laß mich ein in den sichern Friedenshafen, zu den Schafen, die der Furcht entrüdet sein.
4. Nichts soll mir am Herzen fleben, süßes Leben, was die Erde in sich hält. Sollt ich in der Wüste weilen und nicht eilen? Nein, ich eil ins Himmelsgelt.


